Entscheidung Weltreise: warum ich mich dafür entschieden habe

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Es gibt mehr “abers” als alles andere, mehr Leute, die dir sagen, dass das dumm ist, als Leute, die dich bestärken… und trotzdem habe ich mich einfach dafür entschieden, das zu machen, was ich möchte. Entscheidung Weltreise. Here we go.

Fiel mir die Entscheidung leicht?

Ja. Aber sowas von.

Meine Theorie ist, dass es bei der Entscheidung Weltreise immer darauf ankommt, wieviel man für eine Weltreise auf der anderen Seite zu Hause aufgibt. Je fantastischer dein Leben zu Hause ist, desto schwieriger wird es auch sein, das für etwas aufzugeben, von dem du nicht weißt, wie es sein wird.

Nun, und sind wir ehrlich. Ich hab so gut wie gar nichts zurück gelassen. Klar, da ist Familie, aber die habe ich auch so nicht so oft gesehen und das brauche ich auch nicht zwingend (was in keinster Weise heißen soll, dass ich sie nicht gerne hab!). Freunde waren zu Hause sowieso gar keine mehr. Haustiere habe ich auch nicht. Mein eigenes Haus schon mal gar nicht. Meinen Minijob bei Tedi, puuuuh, der wahre Traumjob! Für Hobbys gab es im Harz auch nicht wirklich Möglichkeiten. Das heißt alles, was andere auf ihrer Welteise vermissen, das habe ich auch zu Hause schon vermisst! Das klingt jetzt irgendwie schon ein bisschen deprimierend und glaubt mir, das war es an so manchen Punkten auch echt.

Ja also was hielt mich denn hier bitteschön? Ich wusste, so möchtest und kannst du dein Leben auch auf keinen Fall weiterführen!

Marc hielt mich. Er war der einzige Grund, weshalb ich die Entscheidung doch ein wenig hinterfragt habe. Ich war schon mal ohne ihn für knapp fünf Monate weg. Noch mal wollte ich das so nicht. Irgendwie hing also der ganze Trip an ihm. Ich musste ihn also nur noch überzeugen. Das war zwar nicht ganz so einfach wie bei mir, aber letztendlich sagte er ja.

Und seit diesem Moment habe ich keine einzige Sekunde mehr gezweifelt!

Lake Pukaki

Ich hatte mein Studium gerade beendet, hätte mich sowieso wieder neu bewerben müssen, wäre in eine neue Umgebung geschmissen worden, in der ich niemand kenne. Ist jetzt nicht so, dass ich mit meinen Freunden aus der Uni zusammen hätte starten können (haha, welche Freunde?).

Mit anderen Worten: Weltreise oder Referendariat, kommt vom Aufregungsgrad aufs gleiche drauf raus!

Also was sollte mich denn jetzt bitte noch aufhalten?

Richtig, nichts. 🙂 Zumindest auf keinen Fall ich selbst!

Entscheidung Weltreise? Für mich war das quasi keine „Entscheidung“, für mich stand sie von Anfang an fest.

 

 

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