Cookinseln – unsere Reisekosten und Spartipps

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Ihr glaubt, die Südsee wäre teuer? Nun, wenn ihr Geld ausgeben wollt, dann könnt ihr das hier natürlich eindrucksvoll tun, aber Backpacker kommen hier auch voll auf ihre Kosten – denn es ist viel günstiger, als man vielleicht denken mag! Unsere Reisekosten für die Cookinseln beliefen sich auf gerade mal 23€ pP in sechs Tagen, in denen wir uns ausschließlich auf der Hauptinsel Rarotonga aufgehalten haben. Ja, wir waren vielleicht nicht sehr lange auf den Cookinseln, aber trotzdem können wir euch einen Überblick verschaffen, was euch an Reisekosten für die Cookinseln so erwarten – oder was eben nicht. 😉

neuseeland dollar

Die Übersicht – unsere Reisekosten für die Cookinseln

Kostenübersicht Cookinseln ohne Farbe

Essen: 58,01€ gesamt oder 9,66€ pro Tag (und Person)

Ihr seht, das war überhaupt nicht teuer! Vor dem Posten Essen hatten wir ja am meisten Angst, da das ja generell auf Inseln eher teuer wird, aber im Supermarkt (der direkt in der Tankstelle ist) konnten wir – meist – günstig einkaufen, was unsere Reisekosten für die Cookinseln natürlich schön gering gehalten hat. Klar, ein bisschen teurer war es schon auf dem Festland, aber trotzdem noch völlig okay. Eine Packung Nudeln haben wir für ca. 2,50NZD bekommen.

Die lokalen Produkte sind natürlich günstiger, als die eingeflogenen. Wer sich jetzt wundert, was lokal ist: in jedem Supermarkt werdet ihr ein paar frische Backwaren finden, die morgens von den Anwohnern der Cookinseln angeliefert werden. Die sind nicht nur super günstig, sondern auch super lecker!

In unserer Unterkunft, dem Backpackers International, konnten wir problemlos das Leitungswasser trinken und uns so das Geld für Wasser sparen. Wer dort nicht übernachtet: auf der Insel gibt es mehrere Stellen, an denen Trinkwasser vorhanden ist und wo man seine Flaschen auffüllen kann.

Unterkünfte: 63€ gesamt oder 10,50€ pro Tag (und Person)

Gute Nachricht: es gibt ein Hostel auf Rarotonga! Im Backpackers International haben wir für 40NZD ein Privatzimmer bekommen – das bedeutete eine entspannte Sicht auf unsere Reisekosten für die Cookinseln. Da wir morgens angereist sind und auch abends wieder geflogen sind, konnten wir gut zwei Nächte sparen. Für den letzten Tag sind aber 5NZD pP Gebühr für einen „Late-Check-Out“ angefallen, dank dem wir bis acht Uhr abends in unserem Zimmer bleiben konnten – eine wirklich tolle Sache!

Aktivitäten: 0€

Gerade Aktivitäten können die Reisekosten für die Cookinseln schnell in die Höhe treiben. Man kann hier natürlich jede Menge Touren machen, aber die sind meiner Meinung nach ziemlich überflüssig – geführte Wanderungen kann man auch ganz easy alleine durchführen (zumindest die großen), die Lagoon Cruise in Muri hat uns mal so gar nicht gereizt, weil das nur nach Touri-Abfertigung aussah und Schlamm-Quad-Touren durch den Dschungel sowieso nicht. Einzige, wer den Schein hat, sinnvolle Tour: eine Tauchtour. 🙂 Marc hat eine gemacht (aber da ich ja den Artikel schreibe wird die aus der Rechnung rausgelassen höhöhö) für 120NZD und war wirklich hellauf begeistert von der Vielfalt, die er unter Wasser zu Gesicht bekam! Das einzige, was wir an Aktivitäten gerne gemacht hätten, wäre ein Kajak zu leihen (ca. 14NZD pro Stunde), aber dafür waren wir dann leider zu spät an der Vermietungsstelle. Beim nächsten Mal dann!

Ansonsten eine weitere beliebte Aktivität: der Ausflug nach Aitutaki. Wir haben lange hin und her überlegt, da alle immer von der Lagune dort schwärmen, aber letztendlich waren uns 500NZD für einen Tagestrip dorthin (ja, richtig gelesen) einfach zu teuer – insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass wir eh nicht allzu viel Zeit hatten und Rarotonga eh schon wunder schön fanden und von dort gar nicht mehr weg wollten!

Visa: 0€

Schön, oder? Einfach nur den Stempel in den Pass und das war’s!

Transport: 15€ oder 2,50€ pro Tag (und Person)

Für Transport braucht man auf den Cookinseln wirklich nicht viel einplanen! Es gibt einen Bus, der die gesamte, 32km lange Straße, die einmal am Strand entlang geht abfährt, ein Ticket kostet hier 5NZD oder 8NZD return. Der Flughafen wird auch angefahren, für Gepäck fallen allerdings weitere 2NZD Gebühr an. Ansonsten ist hitchhiken auf der Insel auch total machbar, wir zum Beispiel sind auch einmal gehitchhiked – auf einem Müllauto (hier die ganze Geschichte). Wer lieber unabhängig sein möchte, der kann sich auch ein Fahrrad für ca. 15NZD pro Tag leihen oder einen Scooter für ca. 25NZD (aber Achtung, viele Verleihe akzeptieren den deutschen Führerschein nicht, da die Scooter zu hochtourig sind!). Aber insgesamt muss man nicht immer unterwegs sein, man hat ja sowieso den Strand direkt vor seiner Haustür. 🙂 Wir sind tatsächlich nur einmal zur Muri Lagune gefahren und zum Start- und Endpunkt des Cross Island Track.

Wer Räder oder Roller für mehrere Tage mietet, der bekommt einen besseren Preis. Also ruhig vorher mal darüber nachdenken!

Selbiges gilt für die Bustickets: wer weiß, dass er viel Bus fahren will, kann entweder über ein Tagesticket für 16NZD oder eine 10er Karte für 30NZD nachdenken.

Sonstiges: 1,50€ oder 0,25€ pro Tag (und Person)

Ihr fragt euch, was das ist? Ganz einfach, Internet. Das gibt es im Hostel nämlich nicht kostenlos und da Marcs Kreditkarte bei einem Bankautomaten nicht funktioniert hatte und wir ja vorher in Amerika waren (nicht das sicherste Pflaster für Kreditkarten) wollten wir auf Nummer sicher gehen und das ganze online checken. Im Backpackers International gibt es entweder 200MB für 5NZD oder 500MB für 10NZD und ihr wählt euch anschließend in einen Bluesky Hotspot ein (der einzige Mobilfunkanbieter auf den Cookislands).

Ihr könntet euch theoretisch auch ohne das Hostel in den Bluesky Hotspot einwählen (Anmeldeseite öffnet sich automatisch, wenn man das WLAN-Netzwerk auswählt), jedoch wird das dann teurer, als es die Hosteltarife sind.

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