Unser Guide für paradiesische Tage auf Rarotonga

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Ihr habt euch dazu entschieden, auf die Cookinseln zu fliegen? Herzlichen Glückwunsch, diese Entscheidung werdet ihr bestimmt nicht bereuen! Wir haben hier jede einzelne Sekunde, selbst die verregneten, genossen, und auf Rarotonga, der größten Insel dort, das wahrhaftige Paradies gefunden. Daher wollen wir unsere Erfahrung nun mit euch teilen.

Ankunft

Der Flughafen in Rarotonga ist der mit Abstand kleinste, an dem ich jemals war! Stress gibt es hier keinen. Wenn ihr einreisen wollt, dann müsst ihr euer Weiterflugticket vorlegen, denn es wird direkt eingetragen, wann ihr wieder ausreisen wollt (max. 30 Tage Aufenthalt sind erlaubt).

Wenn ihr dann die Sicherheitskontrollen hinter euch gelassen habt, dann könnt ihr euch ganz bequem mit dem stündlich fahrenden Bus entweder im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn (Achtung, dieser Bus fährt abends und sonntags nicht!) zu eurer Unterkunft bringen lassen für 7NZD. Einfach Bescheid geben, wo ihr hin wollt und der Bus wird dort für euch halten.

Übernachtung

Ihr wollt ein wenig mehr Geld ausgeben? Herzlichen Glückwunsch, dann werdet ihr auf Rarotonga wirklich toller Unterkünfte finden!

Ihr seid mit eurem lieben Rucksack eher auf Sparflamme unterwegs? Kein Ding! Im Backpackers International kriegt man nicht nur günstig (ab 20NZD) eine Unterkunft, sondern hat auch noch eine gewaltig tolle, nur 150 Meter vom Meer entfernt mit einer wirklich herzlichen und lieben Besitzerin!

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Essen

Wer nicht gerade in einer der „großen“ Orte auf Rarotonga nächtigt (Muri, Avarua und co), der wird nicht an jeder Ecke ein Restaurant finden – dafür aber an jeder Ecke eine Tankstelle, die auch direkt ein Supermarkt ist, ihr müsst also nicht verhungern!

Wer auch einmal essen gehen möchte, dem kann ich wärmstens Fish and Chips von Kaena empfehlen! Wirklich, das war mit Abstand der beste Fish and Chips, den wir je gegessen haben!! Der Backteig war nämlich nicht nur wahnsinnig knusprig, nein, wir haben hier auch einfach mal ein riesiges Stück Thunfisch bekommen. Mir läuft jetzt schon wieder das Wasser im Mund zusammen! Gekostet hat die riesige Portion gerade mal 9NZD!

Fortbewegung

Wer gerne unabhängig unterwegs ist, der kann sich auf Rarotonga entweder ein Auto (ab ca. 40NZD pro Tag), einen Scooter (ab ca. 25NZD pro Tag) oder ein Fahrrad (ab ca. 15NZD pro Tag) mieten. Doch aufgepasst: gerade bei den Scootern haben wir öfter gehört, dass Deutsche mit ihrem Führerschein bei der Mietstelle Probleme haben, da die 100er Motorräder ja nicht in unserem Führerschein inbegriffen sind und die Scooter auf den Cookinseln eben auch nicht gedrosselt sind. Manche hatten Glück und es hat bei ihnen geklappt, andere wiederum mussten zur Polizeistation und dort für 40NZD einen Fahrtest machen, durch den sie sich dann einen Scooter leihen durften.

Aber rein theoretisch braucht ihr gar keinen eigenen fahrbaren Untersatz, denn auf der Insel fährt auch ein Bus, der euch auf der Hauptstraße entlang der Küste (die praktisch die einzige Straße auf der Insel ist) überall, wo ihr steht, einsammelt und euch auch überall wieder rausschmeißt. Ein Ticket kostet dabei 5NZD, return kostet 8NZD, ein Tagesticket 16NZD und eine 10er Karte 30NZD.

Letzte Möglichkeit: Hitchhiken. Haben wir einmal auf der Insel gemacht für ca. 3km und nach zehn Minuten ca. hatten wir auch einen Ride gefunden. Viele schwören auf hitchhiken auf der Insel und wir haben auch keine allzu schlechten Erfahrungen gemacht damit und können es nur weiterempfehlen.

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Geld

Keine Angst, auf Rarotonga gibt es mehrere Geldautomaten (von neuseeländischen Banken, wer also seine neuseeländische Bankkarte hat, der sollte die auf jeden Fall mitnehmen!), angefangen mit einem am Flughafen. Ansonsten sind mehrere über die Insel verteilt und meist in den „großen“ Orten, wie Avarua, Muri und co. zu finden.

Must Do’s auf Rarotonga

Muri Lagune

Türkisblaues Meer, das nie tiefer als knietief wird, drei kleine Inseln, aus denen die Palmen ragen und weicher Sandstrand – das (und natürlich viele Pauschaltouristen…) erwarten euch in der Muri-Lagune!

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Sternenhimmel

Da die Lichtverschmutzung auf dieser winzigen Insel irgendwo im Nirgendwo doch sehr gering gehalten ist, werdet ihr hier, wenn keine Wolken da sind, einen wirklich gewaltigen Sternenhimmel zu Gesicht bekommen! Wer Glück hat, hat sogar direkt die Milchstraße über dem Meer! Vorbei schauen lohnt sich auf jeden Fall.

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Cross-Island Treck

Unser Highlight auf Rarotonga! Hier lauft ihr direkt durch den Dschungel und werdet anschließend mit einer unbezahlbaren Aussicht über die ganze Insel belohnt! Mehr dazu gibt es hier.

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Am Flughafen den Wind um die Ohren wehen lassen

Da die Insel recht klein ist, ist natürlich auch der Flughafen nicht gerade besonders groß oder weitläufig abgesperrt. Das bedeutet im Klartext: wenn ein Flugzeug landet und ihr an dem Strand direkt vor dem Flughafen steht, dann könnt ihr euch einmal von dem Wind gut durchpusten lassen. Das soll ein ziemliches Erlebnis sein, da ich das ganze verpasst habe, kann ich nichts dazu sagen.

Schnorcheln gehen

Mein Highlight! Wenn ihr an der Ecke, an dem sich „The Dive Center“ befindet, ins Wasser geht, dann werdet ihr eine faszinierende Unterwasserwelt vorfinden. Besonders schön wird es, je dichter ihr den Wellen und dem Ende des Riffes kommt – hier schwimmen wirklich unglaublich viele, unglaublich farbenfrohe Fische herum.

Mit dem Kayak ganz dicht an die Wellen heran fahren

Wir haben das auf Rarotonga leider nicht mehr geschafft, es aber empfohlen bekommen. Die Wellen, die an der Kante des Riffes brechen, sehen schon vom Strand aus wirklich beeindruckend aus, wenn ihr aber mit dem Kayak ganz dicht heran paddelt, dann könnt ihr sehen, wie groß sie eigentlich tatsächlich sind. Einfach nur dasitzen, den Wellen lauschen und beeindruckt sein, das klang wirklich toll!

Touren und Trips

Zwar werden auf den Cookinseln einige Touren angeboten, ich habe mich aber bewusst gegen alle entschieden. Man kann fast alles auch ganz einfach auf eigene Faust machen. Für den Cross Island-Track zum Beispiel werden geführte Wanderungen angeboten – aber auch alleine kann man den problemlos finden!

Eine weitere Tour: mit einem Quad durch den Dschungel fahren und sich in den Schlammpfützen so richtig einsauen – auch nicht wirklich etwas für mich.

Zu guter Letzt eine beliebte Tour: die Muri Lagoon Cruise. Aber ganz ehrlich: das sah für mich sooo touristisch aus! Da ich schnorcheln gehe, ist eine Glass Bottom Boat Cruise eh für mich uninteressant, und um in der Lagune von einer zur nächsten Insel zu kommen, braucht man eigentlich sowieso kein Boot, da das Wasser so wahnsinnig flach ist.

3 Kommentare

  1. Schöne Fotos! Erinnerungen werden wach, war 4 mal dort seit 2005.
    Musste mich direkt zwingen, andere Länder zu bereisen. Raro wird immer ein Favorit sein für mich.

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