Unser großer Neuseeland Südinsel Roadtrip für alle mit genügend Zeit

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Nach über drei Monaten fühlt es sich zwar komisch an, aber wir verlassen tatsächlich die Südinsel, die angeblich schönere der beiden Inseln, Neuseelands. Wir haben auf unserem Neuseeland Südinsel Roadtrip jede Menge erlebt und wunderschöne Orte gefunden. Daher wollen wir euch nun unsere große Route mit der etwaigen Zeit, die wir vor Ort verbracht haben, nun vorstellen. Und so viel sei gesagt: Ja, wir haben tatsächlich noch Orte gefunden, die leer waren! 🙂

Was sollte ich auf Neuseelands Südinsel gesehen haben?

Klar, wir haben nicht alles gesehen. Aber ich glaube, um das zu schaffen, muss man auch ein ganzes Leben hier unten verbringen. Trotzdem würden wir mal behaupten, dass wir schon mehr, als viele Touristen hier gesehen haben.

Nelson

Hier begann alles. Unser Neuseeland Südinsel Roadtrip, unsere Zeit in Neuseeland, unsere Liebe für das Land. Ich hatte nach einer kleinen Stadt für den Start auf der Südinsel gesucht und stieß auf Nelson, die für uns perfekt schien. Und das war sie auch. Hier verbrachten wir die ersten Wochen bei einer Familie im Caravan, der wir im Gegenzug das Unkraut jäteten und besorgten uns ein Auto und bauten es selbst um.

Unseren allerersten Tag verbrachten wir am Strand von Tahunanui. Vielleicht war es nicht ausschließlich der Strand, sondern auch die Stimmung, aber wir verliebten uns in diesen Ort.

Wie lange wir dort geblieben sind: Tatsächlich waren wir insgesamt drei Wochen in Nelson. Wir sind einfach nicht von hier weg gekommen, wir hatten uns so wohl gefühlt.

tahunanui

Mapua

Das kleine Küstenörtchen ist einfach chillig. Wir aßen hier super leckere Real Fruit Ice Cream, ließen uns die Sonne auf die Haut scheinen, genossen den Blick auf Rabbit Island und schauten den Neuseeländern beim Plantschen zu.

Wie lange wir dort geblieben sind: Einen Nachmittag

mapua

Motueka

Motueka ist der letzte größere Ort vor dem berühmten Abel Tasman National Park. Hier könnt ihr am Strand entlang spazieren und das Maheno Shipwreck bewundern.

Wie lange wir dort geblieben sind: Hauptsächlich haben wir Motueka als Ausgangsbasis (und anschließend als „Retreat“) für den Abel Tasman Great Walk genutzt.

Kaiteriteri

In Kaiteriteri begriffen wir, warum es „Golden“ Bay heißt – der Sand hier ist wirklich golden! Der Strand hier ist ein wahres Träumchen. Wenn ihr etwas weiter fahrt, kommt ihr übrigens zum berühmten Split Apple Rock, den ihr euch nicht entgehen lassen solltet.

Wie lange wir dort geblieben sind: Einen Vormittag

Kaiteriteri

Split Apple Rock

Abel Tasman National Park

Ach ja, der Abel Tasman National Park. Unser erster Nationalpark auf unserem Neuseeland Südinsel Roadtrip, der nach unserer Sieben-Tages-Tour hier immer einen besonderen Platz in unserem Herzen haben wird. Für mehr Tipps, schaut einfach hier vorbei.

Wie lange wir dort geblieben sind: Nun, sieben Tage – wir haben das volle Programm durchgezogen. 😀

Abel Tasman National Park

Kahurangi National Park

Der Kahurangi National Parkist sowohl von der Golden Bay, als auch im Süden von der Westcoast zugänglich. Wir haben ihn von der Golden Bay aus besucht und sind ein Stück zum Mount Arthur hoch gelaufen – tolle Blicke inklusive. Ein wirklich schöner, und vor allem noch nicht so überfüllter Nationalpark.

Wie lange wir dort geblieben sind: Ca. einen halben Tag, hätten aber gut und gerne noch länger bleiben können. Um auf den Mount Arthur zu wandern, hat ein halber Tag auch nicht gereicht.

Kahurangi National Park

Takaka

Takaka ist eine echte Hippeitown! Wir fühlten uns hier irgendwie direkt wohl. Die Stadt selbst ist zwar nicht unbedingt besonders, aber von ihr kann man Ausflüge zur Rawhiti Cave und zu den Te Wakoropupu Springs unternehmen. Beides lohnt sich sehr!

Wie lange wir dort geblieben sind: Einen Tag.

Rawhiti Cave

Te Waikoropupu Springs

Kaihoka Lakes

Ein kleiner Dschungel inmitten von grünen Hügeln voller Schafe und Kühe – hier fühlt man sich wie in einer anderen Welt!

Wie lange wir dort geblieben sind: Ca. eine Stunde.

Kaihoka Lakes

Farewell Spit

Am Farewell Spit könnt ihr euch ordentlich den Wind um die Ohren blasen lassen! Das dünne Stück Land, das aus Sand besteht, sieht wunderschön aus – wir konnten es bei dem enormen Wind (es hat mir tatsächlich den Jumpsuit ausgezogen!!!) nur leider nicht so ganz genießen.

Wie lange wir dort geblieben sind: Ca. zwei Stunden sind wir dort tapfer durch den Wind marschiert.

Cape Farewell

Wir fühlten uns am Cape Farewell plötzlich wie in England. Hohe, schroffe Klippen, starke Wellen, alles grün bewachsen – nur die Schafe erinnerten uns daran, dass wir uns noch in Neuseeland befinden. Ein wirklich wunderschöner Fleck Erde.

Wie lange wir dort geblieben sind: Da man mehr oder weniger direkt mit dem Auto dort hinan fahren kann, haben wir uns dort einfach für ca. eine Stunde hingesetzt und den Ausblick genossen.

Cape Farewell

Wharariki Beach

Unser Lieblingsstrand in Neuseeland! Kommt unbedingt zur Ebbe her! Die Felsen und die unendlichen Sanddünen werden euch sicherlich begeistern.

Wie lange wir dort geblieben sind: Zwei Tage waren wir an diesem Strand (und Umgebung). Wir fanden es einfach so schön.

Wharariki Beach

Lewis Pass

Auf unserem Neuseeland Südinsel Roadtrip führte uns unser Weg von Nelson nach Christchurch. Dabei fuhren wir über den Lewis Pass, der wirklich schön aussah. Da bereuten wir es schon ein wenig, „nur“ durchzufahren und kurz zu halten, anstatt die Wanderstiefel auszupacken.

Wie lange wir dort geblieben sind: Wirklich geblieben leider gar nicht, einfach nur durchgefahren.

lewis pass

Christchurch

Christchurch selbst fanden wir nicht allzu beeindruckend. Erstens, weil die Folgen des Erdbebens 2011 hier immer noch zu sehen sind, aber auch, weil wir einfach nicht für Städte nach Neuseeland gekommen sind. Nichtsdestotrotz fanden wir den Botanischen Garten, und insbesondere den Rosengarten, hier aber wunder, wunderschön.

Wie lange wir dort geblieben sind: Einen Tag.

christchurch

christchurch

Akaroa Peninsula

Die Akaroa-Halbinsel, oder auch liebevoll „die Warze“ von mir genannt (schaut es euch auf der Landkarte an und ihr werdet verstehen, warum) war der nächste Stopp auf unserem Neuseeland Südinsel Roadtrip. Hier ist alles in gelb-braune Farben gehüllt und ein Berg grenzt an den nächsten. Wir sind hier ein Stück des Summit Walkways gelaufen, der insgesamt zwei bis drei Tage dauert. Da die Hütten aber ausgebucht waren, fiel die ganze Wanderung flach für uns und wir drehten an der wunderschönen Packhorse Hut um.

Wie lange wir dort geblieben sind: Zwei Tage.

akaroa

akaroa

Snowy Peak

Auf unserem Weg von Christchurch in den Süden wollten wir auch in den Bergen um Christchurch halten. Irgendwie spontan fiel unsere Wahl auf Snowy Peak. Dieser ist über eine Farm zu erreichen und damit Privatgelände. Ihr zahlt am Eingang 10$ Eintritt und könnt dann den schönen Walk fortsetzen und bis zum Snowy Peak Viewpoint laufen. Uns hat es auf jeden Fall gefallen!

Wie lange wir dort geblieben sind: Einen Nachmittag.

snowy peak

Timaru

Um ehrlich zu sein, stand die Stadt Timaru für uns nur auf der Liste, da wir dort spontan und günstig noch ein Farmstay für Silvester bekommen hatten. Aber auch der Strand von Timaru ist niedlich und man kann dort den Surfern zuschauen, wie sie eine Welle nach der anderen erwischen wollen.

Wie lange wir dort geblieben sind: Einen Tag.

timaru

Lake Tekapo

Wohl jeder hat schon einmal ein Bild vom mehr als blauen Lake Tekapo gesehen. Zwei Sachen seien dazu gesagt: Ja, er ist wirklich so blau und da ist nichts bearbeitet und ja, auch wir haben uns total in diesen tollen See verliebt!

Wie lange wir dort geblieben sind: Ca. einen halben Tag.

Lake Tekapo
Lake Tekapo

Lake Pukaki

Und noch ein Seen-Klassiker in Neuseeland: der nur unweit vom Lake Tekapo entfernte Lake Pukaki. Ein paar kleinere Seen haben wir in der Umgebung übrigens auch noch bewundert, welche das waren, findet ihr hier.

Wie lange wir dort geblieben sind: Eine Stunde morgens zum Frühstücken und dann noch einmal einen Nachmittag nach unserem Trip zum Mount Cook.

Lake Pukaki

Mount Cook

Und dann war es endlich so weit: vom Lake Pukaki ging es in den Mount Cook National Park, um Neuseelands größten Berg zu bewundern. Und was sollen wir sagen? Das war definitiv eines unserer Highlights in Neuseeland, das wir jedem nur wärmstens empfehlen können!! Mehr Infos findet ihr hier dazu.

Wie lange wir dort geblieben sind: Zwei Tage.

Sealy Tarns

Oamaru

Vom Mount Cook ging es auf unserem Neuseeland Südinsel Roadtrip nach Oamaru. Grund dafür: die dortigen Pinguine, die wir unbedingt sehen wollten. Die Yellow Eye Penguin Kolonie könnt ihr bei der Bushy Beach Scenic Reserve beobachten, für die Blue Eyed müsst ihr für den Eintritt zur Penguin Parade, direkt am Pier von Oamaru Eintritt zahlen. Wir verzichteten daher auf letzteres und schauten uns einfach die kleinen Yellow Eye Pinguine an. Zu welcher Uhrzeit ihr euch für die Pinguine los machen solltet, könnt ihr bei der I-Site in Erfahrung bringen.

Wie lange wir dort geblieben sind: Einen Tag.

Moeraki Boulders

Die Moeraki Boulders waren für uns schwierig. Leider waren die nämlich heillos überlaufen mit allerlei Bustouristen. Das machte es für uns irgendwie schwierig, die Boulders genießen zu können. An sich fanden wir die Steine echt cool, keine Frage (besonders die „kaputt gebrochenen“). Aber das Feeling war leider nicht da und wir verspürten eher den Drang, schnell weiter zu fahren.

Wie lange wir dort geblieben sind: etwa eine Stunde. Erst haben wir einen kleinen Strandspaziergang gemacht, um den Massen zu entkommen, dann haben wir darauf gewartet, dieses Foto endlich mal ohne andere Menschen im Bild schießen zu können.

moeraki boulders

Shag Point

Nach den Moeraki Boulders fuhren wir zum nahegelegenen Shag Point. Was uns dort erwartete: eine riesige Seehundkolonie mit solch niedlichen Fellas. Zum Dahinschmelzen!

Wie lange wir dort geblieben sind: Ebenfalls ca. eine Stunde.

Dunedin

Die Stadt an sich ist wirklich toll – die Gebäude hier sind wirklich schön. Aber auf City-Sightseeing hatten wir zugegeben keine Lust. Wir sind dann noch schnell zur Baldwin Street gefahren, der angeblich steilsten Straße der Welt, aber wir Harzer können da sagen – wir haben schlimmere Straßen! Außerdem tummeln sich auch hier wieder die Massen an Touristen.

Wie lange wir dort geblieben sind: Ca. einen halben Tag. Wer aber auch durch Dunedin schlendern möchte und die Stadt erkunden, der sollte etwas mehr Zeit einplanen.

baldwin street

Otago Peninsula

Von Dunedin aus sind wir auf die Otago Peninsula gefahren. Ein wirklich schönes Fleckchen Erde! Insbesondere die bekannte Sanfly Bay war ein echter Augenfang. Wir fuhren ein wenig über die Halbinsel und genossen die Blicke über die Hügel und über das Meer.

Wie lange wir dort geblieben sind: Einen halben Tag

sandfly bay

Tunnel Beach

Wenn ihr in Dunedin seid, solltet ihr übrigens unbedingt noch zum Tunnel Beach fahren. Die Felsen sind irre und die Wellen sind es noch viel mehr! Hier gibt es wirklich gigantische Ausblicke!

Wie lange wir dort geblieben sind: Ca. ein bis zwei Stunden.

tunnel beach

tunnel beach

Nugget Point

Der Nugget Point ist der Startpunkt der Catlins, aber da er so bekannt ist, wollte ich ihn doch einmal extra auflisten. Wir sind hier direkt zum Sonnenaufgang hingefahren, hatten tolles Licht und wenig andere Besucher. Ein wirklich schöner Leuchtturm!

Wie lange wir dort geblieben sind: Ca. zwei Stunden. Hauptsächlich aber, um jede Menge Fotos im verschiedensten Licht zu schießen. 😀

Nugget Point

Catlins

In den Catlins könnt ihr euch auf schöne Buchten, Wildlife, Wasserfälle und Regenwald einstellen. Wir haben unsere Zeit hier sehr genossen. Wo genau wir waren, könnt ihr hier nachlesen.

Wie lange wir dort geblieben sind: Zwei volle Tage und wir waren „durch“.

waipohatu waterfall

Invercargill

Invercargill diente für uns als Stopp for Stewart Island. Hier planten wir alles. Die Stadt selbst ist nicht unbedingt sehenswert unserer Meinung nach.

Wie lange wir dort geblieben sind: Zwei Tage, um unseren Stewart Island Trip zu planen und anschließend weitere fünf Tage, um unseren Blog umzuziehen. In der Stadt waren wir in dieser Zeit aber nicht unterwegs.

Stewart Island

Lange haben wir überlegt, ob wir nach Stewart Island fahren sollen, oder nicht (wie es zu unserer Entscheidung kam, könnt ihr hier lesen). Letztendlich haben wir uns dafür entschlossen und unsere Zeit sehr genossen, nicht zuletzt, da wir einen Kiwi gesehen haben!!!! Hier haben wir den Great Walk gemacht und uns anschließend die Buchten um Oban angeschaut.

Wie lange wir dort geblieben sind: Drei Einhalb Tage, wovon wir zwei Tage lang den Great Walk gemacht haben.

lohnt sich stewart island

stewart island

Fiordland National Park

Das Fiordland in Neuseeland scheint DIE Region schlechthin zu sein. Auch wir ließen es uns nicht nehmen und klapperten hier so allerlei Orte ab. Welche das waren, könnt ihr hier nachlesen.

Wie lange wir dort geblieben sind: Ganze elf Tage!!! An drei davon haben wir den Kepler Great Walk gemacht.

milford sound

kepler

Cromwell

Hauptsächlich sind wir nur nach Cromwell gefahren, da wir eine kleine Reparatur an unserem Auto vornehmen mussten, und die Werkstätten dort günstiger waren, als in Queenstown. Cromwell ist ein kleines Örtchen, das hauptsächlich für die vielen Obstplantagen bekannt ist. Für mehr aber auch nicht.

Wie lange wir dort geblieben sind: Dank des Autos ganze drei Tage.

Glenorchy

Allein schon die Straße von Queenstown nach Glenorchy war für uns ein echtes Highlight! Wir wollten alle paar Meter stoppen und Fotos schießen. Glenorchy selbst fanden wir auch wunderschön. Das Dörfchen ist direkt eingebettet zwischen den großen Bergen des Mount Aspiring National Parks und gefiel uns direkt. Hier gibt es jede Menge schöne Wanderungen oder das Örtchen „Paradise“. Wir entschieden uns dafür, einen Teil des Routeburn Tracks zu laufen.

Wie lange wir dort geblieben sind: Eineinhalb Tage.

glenorchy

Queenstown

Queenstown dürfte bekannt sein als DIE Adrenalin-Stadt Neuseelands schlechthin. Auf unserem Neuseeland Südinsel Roadtrip müssen wir aber ganz klar sagen: Queenstown hat uns so gar nicht gefallen! Ja, der Großteil der Reisenden liebt Queenstown, deshalb sagen wir auch ganz explizit, dass das unsere Meinung ist. Aber wir haben erstens schon beeindruckendere Berge, als in Queenstown gesehen und fühlten uns zweitens, als könne man hier nichts anderes tun, als Geld ausgeben. Für uns wirkte Queenstown einfach nur wie das St. Moritz Neuseelands.

Wie lange wir dort geblieben sind: Wir sind schnell wieder geflüchtet – ein paar Stunden.

Wanaka

Wanaka dürfte wohl auch einer der wichtigsten Stopps auf jedem Neuseeland Südinsel Roadtrip sein. Auch wir hielten hier. Auf dem Programm stand der berühmte Wanaka Tree, den wir zum Sonnenaufgang bewunderten sowie die Wanderung zum Roys Peak. Diese ist zwar heillos überfüllt und wir mussten tatsächlich für unser Foto anstehen, aber zugegeben waren die Blicke, die man oben hatte, wirklich beeindruckend.

Zum Rob Roy Glacier wollten wir eigentlich auch noch fahren, leider war die Straße geflutet und wir trauten uns nicht, sie zu fahren. Next time!

Wie lange wir dort geblieben sind: Einen Tag.

wanaka

roys peak

Mount Aspiring National Park

Eigentlich hatten wir in diesem Nationalpark so viel mehr vor, aber uns schwanden einfach die Kräfte. Eigentlich wollten wir zur Brewster Hut, was wir schweren Herzens strichen. Stattdessen machten wir den kleinen Walk zu den Blue Pools und ließen uns von der Farbe des Wassers beeindrucken.

Wie lange wir dort geblieben sind: Ca. zwei Stunden.

blue pools

Haast

Als es für uns auf unserem Neuseeland Südinsel Roadtrip vom Landesinneren an die Westküste gehen sollte, fuhren wir über den Haast Pass. Hier reihte sich ein Wasserfall an den anderen und wir legten den ein oder anderen Fotostopp ein auf unserem Weg.

Wie lange wir dort geblieben sind: Sagen wir so: um von unserem Campingplatz kurz vor Haast nach Fox Glacier zu kommen haben wir den ganzen Tag gebraucht.

haast

Fox Glacier

Da die Straße zum Fox Glacier derzeit gesperrt war, ließen wir diesen Gletscher aus und wollten uns einfach den nächsten anschauen. Unser Nachmittag am Gillespie Beach jedoch hat uns hier sehr gut gefallen.

Wie lange wir dort geblieben sind: Einen Nachmittag (naja, wir sind am späten Nachmittag angekommen :D)

gillespie beach

Lake Matheson

Dieser See dürfte bekannt für seine grandiose Spiegelung des Mount Cook sein. Und wir hatten so richtig Glück und einen Tag erwischt, an dem weder Wolken noch Wind unterwegs waren. Heraus kam dieses Bild. Toll, was die Natur manchmal so zaubert, oder? Um den See herum führt ein gemütlicher Wanderweg, den wir sehr genossen haben.

Wie lange wir dort geblieben sind: Ca. drei Stunden.

lake matheson

Franz Josef Glacier

Diesen Gletscher wollten wir uns dann aber aus der Nähe anschauen. Über den Roberts Point Track liefen wir durch den Regenwald über Wurzeln, Felsen und Hängebrücken bis zu diesem schönen Punkt, von wo aus wir einen tollen Blick auf den Gletscher hatten. Hinauf geflogen sind wir allerdings nicht.

Wie lange wir dort geblieben sind: einen guten halben Tag. Angekommen sind wir am späten Vormittag und gegen fünf sind wir gefahren.

franz josef

Hokitika

Hokitika ist ein niedlicher Küstenort mit dem tollen Hokitika-Treibholz-Kunstwerk und einem tollen Schiffswrack an der Küste sowie der bekannten Hokitika Gorge.

Wie lange wir dort geblieben sind: einen Vormittag.

hokitika

hokitika

Arthurs Pass National Park

Wir wollten unbedingt in den Arthurs Pass National Park, hatten es aber gleich zu Beginn auf unserem Neuseeland Südinsel Roadtrip nicht mehr geschafft. Dafür haben wir ihn dann mit „reingequetscht“, als wir an der Westküste unterwegs waren. Und es hat sich so was von gelohnt!

Ursprünglich wollten wir den Avalanche Peak laufen, aber dafür war ich einfach noch zu kaputt. Stattdessen planten wir spontan um und liefen den Temple Basin Track – eine wirklich wunderschöne Halbtageswanderung. Der Nationalpark gefiel uns ausgesprochen gut und allein schon die Fahrt in den Park über all die coolen Brücken war ein echtes Highlight.

Wie lange wir dort geblieben sind: Einen ganzen Tag.

arthurs pass

arthurs pass

neuseeland südinsel roadtrip

Greymouth

In Greymouth sind wir im Holiday Park (mit Whirpool!!) mal wieder hängen geblieben. Greymouth selbst ist vielleicht nicht so spektakulär, aber uns tat die Pause hier einafch wahnsinnig gut.

Wie lange wir dort geblieben sind: Nunja, eine ganze Woche… zum Schluss kannte uns schon der Hausmeister. 😀

Punakaiki

In Punakaiki warten die berühmten (ja, seeeeehr viele Touristen haben davon gehört) Pancake Rocks auf uns. Wir waren bei unendlich schlechtem Wetter da, weshalb uns der Ort tatsächlich ganz gut gefallen hat. Klingt irgendwie komisch, ist aber so. 😀 Erstens war die Stimmung, besonders mit den Blowholes, in dem strömendem Regen verdammt cool und zweitens waren so auch nicht viele andere Touristen unterwegs. Wenn ihr hier her kommt, schaut unbedingt nach, wann Flut ist, denn nur dann schießt das Wasser durch die Blowholes nach oben und wirkt fast so wie ein Geysir.

Wie lange wir dort geblieben sind: Ca zwei Stunden.

pancake rocks

Westport

Ein paar Kilometer außerhalb Westports befindet sich das Cape Foulwind, dem wir auf unserem Neuseeland Südinsel Roadtrip auch einen Besuch abstatten wollten. Das Cape ist ganz nett, aber ihr solltet ihr den gesamten, ca. einstündigen Walk machen, da nur das Lighthouse selbst und der Weg dorthin etwas langweilig sind. Wir hatten dazu leider keine Zeit.

Wie lange wir dort geblieben sind: Ca. eine halbe Stunde – viel zu wenig Zeit!

Nelson Lakes National Park

Der Nelson Lakes National Park wurde unser Highlight auf unserem Neuseeland Südinsel Roadtrip! Wir haben dort die Wanderung zur Angelus Hut gemacht und waren wirklich hin und weg.

Wie lange wir dort geblieben sind: Zwei Tage, in denen wir dort komplett gewandert sind.

angelus hut

angelus circuit

Blenheim

Ok, eigentlich wollten wir uns hier ein paar Weinplantagen angucken, aber dann kam der Zyklon – und im Regen macht das ja bekanntlich nicht so viel Spaß. Wir waren aber vorher schon mit dem Auto durch die Weinregionen gefahren, wodurch wir schon ein paar Weinberge gesehen hatten.

Wie lange wir dort geblieben sind: Ähm… eine Stunde bei McDonalds? 😀

Picton

Picton ist die letzte Stadt, die wir auf unserem Neuseeland Südinsel Roadtrip gesehen haben, bevor wir auf die Nordinsel übersetzten. Das Örtchen ist winzig, aber irgendwie niedlich. Wir sind ein wenig am Hafen entlang spaziert.

Wie lange wir dort geblieben sind: Ca zwei Stunden, bevor uns die Fähre auf die Nordinsel brachte.

Marlborough Sounds

Bevor wir auf die Nordinsel übersetzten und unseren Neuseeland Südinsel Roadtrip offiziell beenden würden, verbrachten wir noch ein wenig Zeit in den Marlborough Sounds. Wir hatten einen niedlichen Holiday Park auf einer Farm gefunden (Smith’s Farm), fütterten dort die Schafe und spazierten ein bisschen durch die nahegelegenen Sounds. Natürlich hätte man hier noch viel mehr machen können, denn es gibt hier jede Menge Wanderungen und jede Menge Sounds, zu denen man noch fahren kann, jedoch hatten wir irgendwie dieses Bedürfnis, endlich auf die Nordinsel überzusetzen.

Wie lange wir dort geblieben sind: Zwei Tage, wovon wir einen aber komplett im Auto verbrachten, da wir einen Zyklon aussaßen.

marlborough sounds

Wie viel Zeit sollte ich für Neuseelands Südinsel einplanen?

Wir waren insgesamt drei Monate auf der Südinsel. Ich würde aber sagen, dass von diesen drei Monaten „nur“ ca. zwei Monate tatsächliche Reisezeit waren. Wir hatten zwischendurch ja gehousesittet, unseren Blog umgezogen und unsere Körper erholt. Etwas weniger Zeit hätte vermutlich auch gereicht, da wir uns manchmal wirklich Zeit gelassen haben – aber das war auch schon sö! Ich schätze, dass unsere Route auch in sechs Wochen machbar gewesen ist, bei vier jedoch glaube ich, würde es, allein schon wegen der ganzen Mehrtageswanderungen, ganz schön stressig werden.

Was sollte ich über einen Roadtrip auf Neuseelands Südinsel wissen?

Die Südinsel ist wahnsinnig dünn besiedelt. Es kann schon mal passieren, dass ihr mehrere Tage keinen Supermarkt, keine Tankstelle und keinen Handyempfang zu Gesicht bekommen werdet. Manchmal ganz angenehm, manchmal nervig.

Die Straßen auf der Südinsel sind häufig sehr schmal und einspurig und in keinster Weise mit deutschen Schnellstraßen, sondern eher unseren Landstraßen zu vergleichen. Wir haben grundsätzlich länger gebraucht, als Google oder maps.me es uns errechnet hatten.

Außerdem könnt ihr euch auf jede Menge Schotterpisten einstellen. Wir haben gelernt: zu den schönsten Orten kommt man nur über eine Schotterpiste! Wenn ihr aber langsam und vorsichtig fahrt und vor allem genug Abstand zum Vordermann einhaltet, dann sind die nur halb so schlimm.

Campingplätze werdet ihr eigentlich immer finden. Mal kostenlose, mal kostengünstige (5 – 10$ pro Nacht) und mal Holiday Parks (ab 18$). Ladet euch am besten die App Campermate oder Wikicamps runter, damit ihr immer einen Stellplatz in eurer Nähe findet.

 Außerdem kann es auf der Südinsel verdammt kalt werden! Obwohl wir im Sommer unterwegs waren haben wir uns abends und morgens manchmal wirklich unseren Hintern abgefroren und hatten gerade mal einstellige Temperaturen! Der Sommer ist hier eben einfach ein bisschen anders, als in Deutschland.

Aufgrund des fehlenden Ozons, und den oft großen Höhen, in denen ihr euch befindet, solltet ihr euch regelmäßig mit Sonnencreme eincremen, um nicht zu verbrennen!

Und last but not least: packt gute Schuhe ein, geht wandern und genießt die tolle Natur hier unten!

 

 

 

Ein Kommentar

  1. I have not known you, you plans and your adventure until I read about your deaths in a German Forum a couple of weeks ago. Since then I am deeply moved by your loss and the tragedy this will obviously cause for your family and friends. Even I feel so so sorry that you are no longer there, that your adventure has so terribly ended.

    I keep coming back to your blog as you are so inspiring, your photos are so beautiful and the way you write really touches my heart.

    When I first noticed new blog entries popping up I was hoping the messages about your deaths may have been wrong, only to find out that blogs can apparently auto post.

    I am still indecisive whether to find this creepy or oh so precious, like letters from the past.

    I will keep coming back here and mourn this tragic loss.

    My sincerest condolences to all your families, your friends and your loved ones.

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