Lake Tekapo und Co. – Canterburys Seen

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Vermutlich kennt ihn jeder – den türkisblauen See Tekapo, der sich in der Mitte der Südinsel, in Canterbury befindet. Lange habe ich davon geträumt, diesen See zu besuchen (und zu überprüfen, ob er wirklich so blau ist, was ich mit einem großen JA beantworten kann). Gleich zu Beginn des neuen Jahres wurde es endlich wahr, und anstatt nur zu diesem See zu fahren, klapperten wir natürlich alle anderen Seen in der Umgebung auch ab. Denn es gibt noch mehr schöne Seen in der Umgebung, als nur Lake Tekapo!

Lake Tekapo

Ja, Lake Tekapo ist unglaublich popular, aber wir müssen auch gestehen: zu Recht! Der See, insbesondere die Farbe des Sees, verschlug uns echt die Sprache.

Lake Tekapo
Lake Tekapo

Church of the Good Shepherd

Wenn ihr tagsüber hierher kommt, dann stellt euch auf grenzenlose Menschenmassen ein. Wir sind zum Sonnenaufgang noch einmal her gekommen und mussten uns die Kirche dann nur mit ein paar anderen Fotografen teilen. Die winzige Steinkirche ist wirklich charmant und tagsüber, wenn die Kirche geöffnet ist, kann man auch einen Blick ins Innere erhaschen und die Fenster hinter dem Altar bestaunen, die direkt auf den See hinaus gehen.

Bei Nacht ist die Kirche ein wahnsinnig populäres Motiv für Sternenfotografie. Da wir aber zum Vollmond vor Ort waren, fiel das für uns leider raus (was nicht heißt, dass wir nicht noch mal zu besseren Sternenverhältnissen wiederkommen).

Lake Tekapo
Lake Tekapo

Mount John Walkway

Dieser Weg geht ein Stück entlang der Westseite des Lake Tekapos, in ein paar Meter Höhe direkt am See, bis er dann abbiegt und dich hoch auf den Gipfel des Berges bringt, wo die Sternenwarte von Tekapo steht. Ein unglabulich schöner Walk, der sich mehr als lohnt! Von der Sternenwarte geht es dann durch den Wald im Zickzack wieder hinunter nach Tekapo, wir fanden es aber schöner, zuerst am See entlang zu laufen und dann durch den Wald wieder abzusteigen.

Lake Tekapo
Lake Tekapo
Lake Tekapo
Lake Tekapo

Observatory

Auf dem Gipfel des Mount John thronen insgesamt vier Kuppeln der Sternenwarte, die sich an einem der dunkelsten Orte der Welt befindet. Und genau das macht es auch so reizvoll, in die Welt der Astrologie am Lake Tekapo einzutauchen. Wir haben die Sternenwarte leider nur von außen bewundert (weil Vollmond), Marc hat beim Gedanken an eine Tour schon gesabbert.

Lupinen

Wer im Frühsommer kommt (wir waren am 01. Januar da und einen Tick zu spät), der kann die Lupinen in seiner vollen Pracht am See bewundern. Die Zahl der verblühten Felder gab mir einen kleinen Eindruck, wie viele Blumen hier eigentlich blühen müssen. Die Lupinen waren zwar Nummer eins auf meiner Bucket List, aber nun gut, man kann ja nicht alles haben. 🙂

Lake Alexandrina

Das Wasser ist hier nicht ganz so blau, wie am Lake Pukaki und auch ist dieser See viel kleiner – aber charmant ist er trotzdem. Der etwa 12km lange Abstecher dort hin lohnt sich auf alle Fälle. Hier ist es sehr ruhig und die sanften Berge um den See herum geben ihr übriges. Und für alle, die während der Lupinenzeit da sind: am Lake Alexandrina gibt es einen Hang, der wirklich komplett mit Lupinen bewachsen ist. Wie das nur zur Blütezeit ausgesehen haben muss!

Lake Alexandrina
Lake Alexandrina

Lake McGregor

Kurz vor dem Lake Alexandrina kommt der noch viel kleinere Lake McGregor. Wir verbrachten die Nacht am direkt an diesem See angrenzenden Campingplatz und hatten vom See eigentlich nicht zu viel erwartet – bis die Sonne dann unterging. Plötzlich erstrahlte der komplette See und der der Himmel in einem Pink, das wohl jedem auf dem Campingplatz den Atem verschlug. Da wir zur Zeit des Supermoon dort waren, welcher direkt über dem See aufging, bot sich uns zusätzlich auch noch der traumhafte Anblick eines riesigen Mondes, der sich meterweit strahlend im See spiegelte. Wie aus einem Traum!

Lake McGregor
Lake McGregor

Lake McGregor

Lake Pukaki

Der Lake Pukaki ist mindestens genauso blau wie auch der Lake Tekapo. Das besondere hier: der Blick auf die Berge der Alpen!

Blick auf Mount Cook

Im Vordergrund der eisblaue Lake Pukaki; im Hintergrund die Berge und der Mount Cook, der höchste Berg Neuseelands. Diese Kombi machen den See zu etwas ganz Besonderem.

Lake Pukaki

Lavendelfarm

Begebt ihr euch auf den Weg zum Mount Cook, dann werdet ihr gegenüber vom Lake Pukaki im Sommer an einer Lavendelfarm mit einem tollen Lavendelfeld vorbei kommen. Der Stopp hier lohnt sich auf jeden Fall! Das war ein bisschen der Ausgleich dafür, dass ich für die Lupinen zu spät war. 🙂

Lake Pukaki

Lake Pukaki

Lake Ohau

Der kleine Lake Ohau befindet sich hinter dem Lake Pukaki und ist ein etwa 20km langer Abstecher von der Hauptstraße aus. Der See hat ein wahnsinnig klares Wasser, durch das ihr auf die Steine des Grundes blicken könnt. Im Hintergrund blickt ihr auf die neuseeländischen Alpen. Den Abstecher auf jeden Fall wert!

Lake Ohau

 Nützliche Tipps

Anfahrt

Wer mit dem Bus unterwegs ist, der kann den Lake Tekapo und den Lake Pukaki mit diesen bequem erreichen. Die übrigen Seen werden nicht per Bus angefahren.

Mit dem Auto gelangt ihr zu den Seen entweder von Christchurch über die 1, 79 und 8, von Timaru über die 8 oder aus der anderen Richtung von Wanaka oder Queenstown oder von Oamaru über die 83.

Unterkünfte

Direkt an den Lake Tekapo grenzt der Ort Tekapo, in dem es ein Hostel sowie Motels und Hotels gibt. Außerdem gibt es direkt im Ort einen Holiday Park, einen günstigen Stellplatz für 10$ pP und Nacht findet ihr am Lake McGregor und am Lake Alexandrina. Am Lake Pukaki findet ihr sogar einen komplett kostenlosen Stellplatz.

Supermärkte

Tekapo verfügt über einen Four Square, Twizel, der Ort, der ein paar Kilometer vom Lake Pukaki entfernt liegt, hat ebenfalls einen Four Square.

Tankstellen

Auch Tankstellen gibt es in beiden Orten sowie auf den Straßen zu den Seen. Euch wird hier der Sprit also definitiv nicht ausgehen! 🙂

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