Was ihr in der Golden Bay auf keinen Fall verpassen solltet

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Ganz genau betrachtet beginnt die Golden Bay ja erst in Takaka. Ich möchte euch aber hier einen Überblick über die gesamte Region der Golden Bay geben, inklusive des wunderschönen Teils, der sich bis hin nach Nelson erstreckt. Denn hier gibt es wirkliche Juwelen, von denen noch nicht viele Reisende wissen!

Was sollte ich mir in der Golden Bay anschauen?

Mapua

Der Hafen von Mapua ist klein, niedlich, bietet einen tollen Blick auf die davor befindliche Rabbit Island und lädt schlichtweg zum Verweilen ein.

Motueka

Motueka ist der letzte, größere Ort vor dem Abel Tasman National Park und hat eine wunderschöne Küste, inklusive Schiffswrack.

Kaiteriteriteri und Little Kaiteriteri

Diese beiden Strände, die bei Flut voneinander getrennt sind, sind ein echter Hingucker. Im Sommer werden sie schnell zum beliebtesten Strand der Südinsel und jeder, der hier einmal war, wird das nachvollziehen können.

Kaiteriteri

Split Apple Rock Bay

Kurz nach Kaiteriteri werdet ihr einen kleinen, zwischen den Felsen versteckten Strand finden, an dem ein riesiger Felsen steht, der zurecht den Namen Split Apple Rock trägt. Nicht nur der Fels, sondern auch der Strand sind wunderschön und einen Besuch wert!

Unser Tipp: kommt zur Ebbe hier her, denn dann legt das Meer die unzähligen Hählen an diesem Strand frei!

Split Apple Rock

Split Apple Rock

Split Apple Rock

Abel Tasman National Park

Der absolute Klassiker in der Golden Bay Region! Hier könnt ihr wirklich unglaublich viele Traumstrände finden, einen Besuch solltet ihr euch daher nicht entgehen lassen. Den kompletten Guide zum Abel Tasman National Park könnt ihr euch hier durchlesen.

Abel Tasman National Park

Kahurangi National Park

Dieser Nationalpark kann von zwei Seiten angefahren werden: entweder von der West Coast oder aber von der Golden Bay aus. Da es hier einige Berge gibt, konnten Marc und ich also nicht widerstehen und statteten dem Nationalpark einen Besuch ab. Zwar gibt es auch hier wieder Mehrtagestouren, aufgrund unserer körperlichen Verfassung so kurz nach der letzten fielen diese aber raus.

Die zwei beliebtesten Ausgangspunkte von der Golden Bay aus sind das Cobb Valley und der Flora Car Park (hier bitte nur mit einem vernünftigen Auto hinfahren, selbst unser Allrad hatte zu kämpfen!). Wir entschieden uns für letzteres und machten uns von dort aus auf den Weg zur Mt. Arthur Hut, was etwa zwei Stunden one way dauerte. In weiteren zwei bis drei Stunden kommt man von dort dann zwar auch hoch auf en Mt. Arthur, leider ging uns dafür aber die Zeit aus. Der Blick kurz hinter der Hütte auf den Mount Arthur, und auf der anderen Seite aufs Meer, war dafür aber auch nicht zu verachten!

Kahurangi National Park

Kahurangi National Park

Te Waikoropupu Springs

Wir entschieden uns spontan und aus Zeitüberschuss dazu, diesen Ort anzufahren. Gott sei Dank! Ein kleiner Loop geht über einen Holzsteg für etwa 30 Minuten an den für Maori heiligen Quellen vorbei. Die Farben sind hier wirklich der helle Wahnsinn!

Te Waikoropupu Springs

Rawhiti Cave

Über diese Höhle hatten wir eher zufällig erfahren. Als sie dann mehr oder weniger auf unserem Weg lag und wir eh noch ein wenig Zeit hatten, machten wir also einen kleinen Abstecher. Was waren wir doch froh darüber! Nach ca. 30 Minuten steilem Fußweg bergauf kamen wir an dem Höhleneingang an, von dem aus man in die Hähle und auf all die Stalagmiten blicken konnte. Wahnsinnig beeindruckend!

Rawhiti Cave

Kaihoka Lakes

Zugegebenerweise wollte ich an diesen Ort ja, weil ich auf Instagram mal ein super tolles Bild von den steilen Kaihoka Sanddunes mit dem blauen Meer im Hintergrund und jeder Menge Palmen gesehen hatte. Vor Ort dann die Ernüchterung: dort darf man gar nicht hin, da diese privates Land sind (an dieser Stelle: danke Tourism NZ fürs Mund wässrig machen). Aber wie sich herausstellte, waren wir nicht umsonst gekommen, denn der ca. 20 minütige Walk entlang der Kaihoka Lakes durch den Urwald war auch wunderschön!

Kaihoka Lakes

Farewell Spit

Dieser Ort war zwar nicht so ganz unser Highlight (hauptsächlich, da der Wind so stark war, dass er mir a) den Jumpsuit ausgezogen hat und b) da dadurch die Wegmarkierungen komplett weg geweht waren), gehört aber auf jeden Fall auch zu einem Besuch der Golden Bay dazu (und vielleicht gefällt es euch ja besser). Beim Farewell Spit handelt es sich um einen dünnen Streifen Sanddünen, der sich mehrere Kilometer in den Ozean hinaus erstreckt. Einen Teil dieser Sanddünen darf man betreten (etwa 2km weit darf man laufen), danach muss umgedreht werden. Ein Wanderweg kreuzt dann die Dünen und geht an der anderen Meeresseite wieder zurück. Leider sind wir aufgrund des wirklich starken Windes so weit aber nicht gekommen.

Cape Farewell

Cape Farewell ist der nördlichste Punkt der Südinsel. Gut, das war nicht gerade der Hauptgrund für mich, das Kap zu besuchen. Viel mehr war es die einzigartige Steilküste inmitten grünster Berge – und überall natürlich Schafe. 😉 Übrigens: vom Wharariki Beach zum Cape Farewell (und bis auch hin zum Farewell Spit) führt der sog. Hilltop Walk direkt über die Berge entlang der schönen, grünen Steilküste.

Cape Farewell

Wharariki Beach

Ja, ich stehe vielleicht erst am Beginn meines Roadtrips durch Neuseeland und dieser Strand war einer der allerersten, die ich hier zu Gesicht bekommen habe, aber ich bin mir trotzdem sicher: das ist der schönste Strand Neuseelands. Gut, er liegt wirklich am Ende der Welt (ca. 60km von der nächsten Stadt entfernt und die letzten 10km dort hin gehen eh nur über Schotterpiste), aber das bedeutet auf der anderen Seite auch, dass ihr hier nicht viele andere Menschen antreffen werdet – stattdessen eher Schafe. Die grasen nämlich ganz entspannt rund um den Strand auf den saftig grünen, sanften Hügeln. Durch die müsst ihr übrigens auch für ca. 1km, um zum Strand zu kommen, aber ich kann euch jetzt schon sagen, selbst die sind ein echtes Highlight.

Der Strand selbst besteht aus vielen Sanddünen, in die der (starke – hier pustet es euch gerne mal weg) Wind seine Muster zeichnet. An der Küste findet ihr dann allerlei Felsformationen. Diese kommen bei Ebbe übrigens weitaus besser zur Geltung, also unbedingt vor eurem Besuch die Gezeiten checken (Internetempfang gibt es dort keinen).

Direkt vor dem Strand befindt sich ein wunderschöner Holidaypark, bei dem ein Zeltplatz 18$ pP kostet. Lohnt sich auf jeden Fall, nicht nur einen Tagestrip zu diesem wunderschönen Ort zu machen!

Wharariki Beach

Wharariki Beach

 

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