3 Stopps auf unserem Roadtrip: Bryce Canyon, Monument Valley & Horseshoebend

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Auf einem Roadtrip gibt es auch immer mal wieder kurze Stopps, da entweder die Zeit nicht reicht oder der Ort nicht mehr bietet als einen kurzen Stopp. Zwischenhalte hatten wir einige auf unserem Roadtrip. Oft hielten wir an Aussichtspunkten an wie z. B. am Lake Powell. Diese winzigen Stopps erwähne ich hier aber nicht weiter, da wir doch etwas größere Stopps hatten:

Nr. 1 – der Bryce Canyon

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Meiner Meinung nach war dieser Stopp nicht nötig: nicht weil es dort nicht schön war, sondern weil wir einfach zu wenig Zeit dort hatten und ich es dort so cool und anders als im Zion Nationalpark fand, dass ich gerne mehr Zeit dort verbracht hätte als nur ein paar Stunden. Doch manchmal lässt sich so etwas leider nicht vermeiden.

Der Bryce Canyon ist riesig und befindet sich auf einer Höhe von 2400 – 2700 Metern. Wir entschieden uns hier ausnahmsweise für den bekanntesten und beliebtesten Punkt – nämlich den Sunset bzw. Sunrise Point. Wir kamen zum Sonnenuntergang an und hatten noch ein wenig Zeit bis es wirklich so weit sein würde.

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Also machten wir eine kleine Wanderung, die für ca. drei Stunden angesetzt war. Sie führte in den Canyon hinein und war wirklich cool. Jedoch ist es etwas demotivierend wenn man zuerst bergab läuft und zum Ende wieder bergauf laufen muss. Zumindest haben wir alle das so empfunden. Denn da muss man sich zum Schluss der Wanderung einfach noch einmal „quälen“ :D Dennoch ist die Wanderung, die am Sunrise Point startet und am Sunset Point endet, wirklich schön. Je tiefer man in den Canyon gelangt, desto mehr ändert sich die Umgebung und ich war wirklich immer wieder erstaunt wie viel Vegetation man tatsächlich vor Ort finden kann. Es ist wirklich faszinierend was die Natur alles so schafft.

Lauft außerdem bitte vorsichtig wenn es bergab geht. Marlena hat es sprichwörtlich umgehauen und sie hatte direkt ein Loch in der Leggings.

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Uns hat der Sonnenuntergang leider nicht so ganz umgehauen, wie wir es vermutet hätten. Schnell liegt nämlich der ganze Canyon im Schatten und macht das Ganze dann doch etwas unspektakulärer als gedacht. Unser Tipp ist es also definitiv zum Sonnenaufgang hier her zu kommen. Das heißt wenn es für euch möglich ist! Wir können uns nämlich vorstellen, dass es hier zum Sonnenaufgang echt richtig cool aussehen muss.

 

Nr. 2 –  Monument Valley

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Das Monument Valley ist einfach fast  jedem irgendwie bekannt. Wer den Film Forrest Gump nicht kennt (wie Marlena: wirklich erschreckend diese Tatsache! :D), dann vielleicht aus Lone Ranger oder Doctor Who. Vor dem Monument Valley entschied sich nämlich Forrest Gump umzudrehen und wieder zurück zu laufen. Wir haben irgendwie das Schild dazu verpasst oder übersehen. Zumindest wiesen uns ein paar „nette“ Deutsche daraufhin, dass das Schild weiter vorne stehen würde nachdem sie uns rennend auf der Straße beobachtet hatten. Tzzzzz… wir hatten unseren Spaß!

Wir fuhren praktisch einfach nur durch, denn natürlich bieten sich auch hier die Möglichkeiten das Monument Valley sich noch genauer und aus der Nähe anzusehen. Uns persönlich reichte es immer mal wieder an eine der unzähligen Ausbuchtungen zu halten und ein paar Fotos zu schießen.

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Die Straße ist übrigens stark befahren: achtet bitte darauf ob die Straße wirklich frei ist bevor ihr sie betretet und ein Foto macht. Wir haben die ein oder andere waghalsige Aktion mitangesehen, dass muss wirklich nicht sein!

 

Nr. 3 – Horseshoebend

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Das Hufeisen oder auch der Horseshoebend befindet sich mehr oder weniger direkt in Page (endlich mal wieder eine größere Stadt). Er zählt wieder zu den bekannteren Touristenhotspots, aber ehrlich? Irgendwie gehört er auch dazu! Also zumindest meiner Meinung nach, denn ich war wirklich beeindruckt von der Größe und Macht, die sich hier vor einem auftut. Wir hatten ja zu dem Zeitpunkt schon einiges gesehen, aber hier habe ich mich wieder wahnsinnig klein gefühlt und gespürt wie riesig die Welt einfach doch ist.

Das ganze ist mehr als bequem zu erreichen. Vom Parkplatz aus läuft man nur ein paar wenige Meter den Berg hinauf und wieder hinunter. Dann ist man praktisch schon da. Wirklich alleine ist man hier natürlich nicht, aber das ist wohl jedem vorher klar.

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Hier beginnt langsam der Grand Canyon: und es ist wahnsinnig beeindruckend dort zu stehen. Der Colorado River, der sich durch diese Felsen gefressen hat. Man fühlt sich wahnsinnig klein wenn man dort steht und hinab blickt.

Diese Wucht an Gestein und Tiefe ist schon wirklich sehr beeindruckend. Wenn man Glück hat kann man sogar einen Geier sehen (wir hatten so viel Glück). Und wir hatten auch noch Glück, dass wir ganz ungestört und ohne Begrenzungen dort herumspazieren konnten. Denn es wird geplant eine Art Plattform zu bauen, wo es ein Geländer gibt.

Ich schätze das ist ein sinnvoller Schritt, denn manche Menschen sehen einfach nicht ein, welch eine Gefahr von dort ausgeht und machen alles für das Foto. Und das ist es einfach nicht wert.

 

 

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Seht ihr die kleine Person dort? Das bin ich! Verdeutlicht wie riesig das ist, ganz gut oder?

 

Unsere drei kleinen Stopps waren es allemal wert für sie zu halten und einige Stunden zu „opfern“. Gerade am Bryce Canyon wäre ich gerne noch länger geblieben, aber ich weiß ja wohin ich dann einfach noch einmal zurückkehre.

Was sind eure liebsten Kurzstopps auf eurem Roadtrip gewesen?

4 Kommentare

  1. Hi Janna,
    ich war zum Sonnenaufgang am Bryce Canyon und kann bestätigen, dass das ziemlich genial ist (auch wenn wir leider keinen wolkenfreien Himmel hatten). Persönlich fand ich aber den Sonneaufgang am Monument Valley viiiiiel besser. Keine Ahnung warum, aber das Monument Valley hat mich ganz arg in seinen Bann gezogen. Wir sind mit unserem Camper auf dem Parkplatz des offiziellen Visitor Centers über Nacht stehen geblieben und ich hab noch vor Sonnenaufgang eine kleine Wanderung gemacht und hatte so den Blick ganz für mich alleine – unglaublich!

    Viele Grüße
    Magdalena

    Gefällt 1 Person

    1. Hey! Oh, das klingt klasse. Ich denke, dass ich nochmal zum Bryce Canyon reisen werde (irgendwann). Mich hat es ein wenig geärgert, dass wir den nur so reingeschoben haben und nur wenige Stunden dort waren. Aber hinterher ist man ja immer schlauer! :D Ich kann mir gut vorstellen, dass das Monument Valley gerade in den Morgenstunden eine ganze besondere Stimmung hat. Wir waren ja nur tagsüber da und die Straße recht stark befahren, da war dann nicht so viel mit magischer Stimmung.
      Liebe Grüße, Janna

      Gefällt 1 Person

      1. Ja, da hast du völlig Recht. Als wir nachmittag dort angekommen sind, war auch echt die Hölle los. Und sowohl morgens als auch abends ist auch immer viel Betrieb. Aber als Tipps: Wenn man rechts am Hotel vorbei geht statt links, wo auch die Plattform ist, und auch ein bisschen durch das Gebüsch läuft, dann hat man den Moment für sich alleine ;)

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