Reisetagebuch #015 – sieben Tage wandern

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Ja, es ist inzwischen lange her, dass es ein Reisetagebuch online gegangen ist.

Erst, weil nicht so viel passiert ist, dann, weil wir sieben Tage lang kein Intenet hatten.

Wie das?

Wir haben uns sieben Tage lang in einem Nationalpark, dem Abel Tasman, herumgetrieben. Mit unseren Rucksäcken; vollgestopft mit Verpflegung für sieben Tage, mit Zelt, Schlafsack und Isomatte. Marc mit Wanderschuhen, ich natürlich mal wieder in Turnschuhen.

Inzwischen sind wir fünf Tage wieder zurück in der Zivilisation. Langsam tut unser Körper nicht mehr weh, die Wunden sind geleckt.

Klingt dramatisch?

Ganz ehrlich: das, was wir da in diesem Nationalpark gemacht haben, war körperlich mit das härteste, was wir jemals getan haben – und das sagt selbst Marc!

Sieben Tage wandern. Na gut, zwei einhalb davon mit dem Kayak. Bedeutete: Muskelkater sowohl in den Armen, als auch in den Beinen (und natürlich im Rücken vom schweren Rucksack tragen). Aufgescheuerte Hüften vom Rucksack und aufgescheuerte Hände von den Paddeln.

Klingt ja total grauenhaft, oder? Also, warum haben wir uns das angetan?

Weil es unglaublich schön war.

Wir sind mehr als über uns selbst hinaus gewachsen, haben unseren Körper besser kennen gelernt und zudem auch noch wunderschöne Ecken in Neuseeland, die wir teils ganz für uns allein hatten, kennen gelernt.

In diesen sieben Tagen ist wahnsinnig viel passiert. Deshalb will ich bei Tag eins anfangen. (Bilder gibt es leider noch nicht, da noch kein einziges von den 1000 entwickelt ist, ihr müsst euch in der Hinsicht also noch gedulden!)

Tag 1

Bis Sonntag waren wir noch in Nelson, dann jedoch hatten wir uns in Richtung Motueka bewegt, die letzte größere Stadt vor dem Nationalpark, wo wir bei super lieben Japanern eine Nacht über Airbnb blieben. Wir waren beide schon ziemlich aufgeregt, als es dann morgens los ging, um die Kayakeinweisung mitzumachen und vor allem, alles ins Kayak zu bekommen.

Wenn ich jetzt so daran zurück denke, dann waren wir mitunter die größten Idioten bei der Einweisung: diejenigen, die ihr ganzes Kram natürlich nicht ins Kayak bekommen und total scheiße gepackt hatten und diejenigen, die gefühlt jede einzelne Übung falsch machten – und die einzigen, die das Kayak für drei Tage gemietet hatten. :D In einer ruhigen Minute kam der Einweiser noch zu uns und sagte, wenn wir es bis zu dem vereinbarten Abholpunkt mit dem Kayak nicht schaffen würden, wäre das kein Problem, sie könnten es auch ganz einfach von wo anders abholen. Verständlicherweise hatte niemand gedacht, dass wir das tatsächlich schaffen würden.

Und ganz ehrlich? Wir nach den ersten Metern auf hoher See auch nicht! Wir hatten nur Gegenwind, hohe Wellen – und absolut keine Muskeln in den Oberarmen. Wir paddelten ein wenig entlang der Adele Island, wo wir unsere ersten Seelöwen sahen, hielten an dem ein oder anderen Strand, um unseren brennenden Armen eine Pause zu gönnen und machten uns anschließend über die „Mad Mile“ (ein Stück entlang der Küste, das bekannt ist für die rauhe See) auf zu unserem ersten Campingplatz nach Anchorage. Nach über fünf Stunden paddeln und kein bisschen Kraft, das am ersten Tag noch übrig war, waren wir endlich angekommen.

Und ich erinnere mich noch zu gut daran, wie Marc das Zelt aufbaute, ich, klitschnass und frierend, Couscous mit Soße kochte (weil wenig Packmaß und schnell fertig – wir waren voll im Campingmodus) und mir sicher war, dass ich das niiiiie im Leben sieben Tage durchhalten würde (der Couscous btw war übrigens das allerbeste, das ich jemals in meinem gesamten Leben gegessen habe! :D).

An Tag eins von sieben wollte ich also schon aufgeben. So rollte ich mich also in meinem Schlafsack zusammen und hoffte, dass den nächsten Tag alles besser werden würde.

Tag 2

Und den nächsten Tag wurde alles besser. Etwas zu Essen im Magen und eine gute Portion Schlaf hatten wahre Wunder getan. Wir waren motiviert, die See ein wenig ruhiger und unsere Arme voller Energie – naja, zumindest das, was noch übrig war. :D

Wir machten ganz entspannt, fuhren entlang trauhafter Buchten und kamen am frühen Nachmittag schon an unserem nächsten Campingplatz, Mosquito Bay, an. Das beste: dieser Campingplatz, der direkt am Strand liegt, ist ausschließlich übers Wasser zu erreichen, wodurch der sich schon wahnsinnig exklusiv anfühlte.

Wir kamen mit den letzten Wellen der Flut an, gerade mal zehn Minuten nach unserer Ankuft hatte die Ebbe volle Arbeit geleistet und präsentierte uns einen etwa 20 Meter langen Strand – beziehungsweise eine komplette Bucht!

Der Strand war wirklich der absolute Wahnsinn und wir waren heilfroh, hier noch ein paar Stunden zum Genießen zu haben. Abends konnten wir sogar einem Seelöwen zugucken, wie er an den Felsen direkt vor der Bucht spielte!

An diesem Tag war wirklich alles perfekt und wir mehr als glücklich über unsere Entscheidung, einen Teil der Wanderung mit dem Kayak zu machen.

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Tag 3

Tatsächlich schon unser letzter Tag mit dem Kayak. Wir konnten es selbst kaum glauben und schwangen irgendwo zwischen Freude darüber, bald auch endlich wandern zu können, und Trauer, dass unser treuer Gefährte bald abgeholt werden würde.

Bevor es aber so weit war, nahmen wir noch einmal die Paddel in die Hand und umrundeten Tonga Island, eine kleine Insel, an der sich die Seelöwen nur so tummeln.

Kaum, dass wir unser Kayak dann abgegeben hatten und die Rucksäcke aufgesetzt hatten, sollten wir aber erfahren, warum ein Kayak viel cooler ist: eine kleine Mündung am Strand war nämlich, da gerade Flut war (und da wir zur Zeit des Supermoons da waren, hatte die Flut auch etwas größere Ausmaße angenommen), absolut unpassierbar für uns (als die tapferen Wanderer vor uns es versuchten und plötzlich bis zum Hals im Wasser standen, drehten wir dann doch lieber um). Da vermissten wir unser Kayak schon gewaltig!

Nach zwei Stunden Pause konnten wir dann aber endlich weiter und endlich anfangen, zu wandern.

Abends kamen wir in Awaroa an, wo ca. 1,5km einer Mündung ebenfalls nur bei Ebbe überquert werden können – Ebbezeiten, als wir da waren: 6:37. In Awaroa haben wir also nicht viel mehr gemacht, als früh schlafen zu gehen, um den nächsten Morgen in aller Frische sicher und ohne nasse Ohren (denn die Füße wurden natürlich nass) auf die andere Seite zu gelangen.

Tag 4

Tag 4 begann ausgesprochen früh für uns. Einziger Vorteil: Wir machten uns direkt in der goldenen Stunde auf – nicht allzu schlecht. ;) Den Rest des Tages trabten wir dann unsere ca. 15km bis zu unserem nächsten Campingplatz entlang der Küste, teilweise an den Felsen entlang, teilweise direkt am Strand. Ein wirklicher Traum!

Unser Ziel für den Tag: Mutton Cove.

Eine nette Dame an der Tourist Info hatte schon gesagt, dass das ihr Lieblingscampingplatz sei, und als wir ankamen, wusste ich sofort, warum: der Campingplatz lag DIREKT am Meer – wir bauten unser Zelt also sofort in erster Reihe auf und genossen den Blick aus unserem Zelt direkt auf den gelben Sand und die blauen Wellen. Das war wirklich der Hammer!

Da wir unsere Wanderung an dem Tag ja relativ zeitig beginnen mussten, hatten wir gegen Mittag unsere Strecke für den Tag schon geschafft. Bedeutete im Klartext für uns: Bikinis an (also für Marc Badehose) und ab ins Wasser! Das war zwar schweinekalt, war aber einfach zu verlockend.

Anschließend spazierten wir gemütlich am Strand entlang.

Bis das große Malheur passierte.

Der große Unfall.

Dadammmmm.

Als wir nämlich am Strand entlang liefen, kam uns eine Rangerin entgegen, der Marc einfach hinterhergucken musste (er erklärte mir zwar, dass er das natürlich nur wegen des Walkie Talkie getan hatte, was ihn verwirrte hatte, und ich will ihm das mal glauben :P) – wodurch der gute so abgelenkt war, dass er diesen riesigen Ast, der am Strand lag (ernsthaft, das war fast schon ein ganzer Baum, der da lag!) einfach übersah. Er stolperte darüber, blieb mit seinem Zeh hängen – und riss sich die Hälfte des Holzes unter den Nagel.

Und so saßen wir da. Am schönsten Campingplatz der Welt, mitten am Strand, mitten im Nirgendwo, mit unserem Erste Hilfe Set (denn wir wissen ja, wie tollpatschig wir sind und nehmen das überall mit hin) und ich mit der ehrenwerten Aufgabe, sämtliche Holzstücke aus Marcs Zeh herauszuziehen.

Das ganze war scheinbar so witzig, dass Marc dabei ein bisschen ohnmächtig geworden ist.

Mir war zugegeben auch ein bisschen schummrig; insbesondere, weil sein halber Zeh noch schwarz aussah, ich aber nicht sagen konnte, ob das noch Holzreste waren oder einfach nur ein Bluterguss.

In diesem Moment möchte ich noch einmal darauf hinweisen, wie sehr uns unsere Jodsalbe doch immer wieder das Leben rettet!

Die wurde nämlich in den nächsten Tagen unser treuer Begleiter, um dafür zu sorgen, dass sich Marcs Zeh nicht entzünden würde.

Und so gingen wir schlafen, mit einem völlig ramponierten Zeh, direkt am Meer, mit tausenden Sternen über uns und einem riesigen, hellen Mond, der direkt über dem Meer aufging. Das wird wohl mein schönstes Schlafzimmer jemals bleiben.

Tag 5

An Tag 5 wollten wir uns ins Inland begeben. Ich sehe diesen Teil unserer Wanderung ja immer noch ein bisschen als Schicksal an.

Lange Zeit wussten wir nämlich nicht so recht, wie wir von dieser Wanderung wieder zurück kommen sollten: der Track ist one-way und sämtliche Shuttlemöglichkeiten nicht gerade unsere Preisklasse. So kam es, dass wir durch die Tourist Info schlenderten, ich eine Broschüre nahm und ein wenig durchblätterte und, wie man das beim Durchblättern so macht, einen einzigen Satz durchlas. „The Abel Tasman Coast Track is a one-way track; however, visitors can create a loop if they go back via Inland Track.“

Inland Track. Aha. Klingt irgendwie nach genau dem, was wir gesucht haben.

Als wir in der hintersten Ecke der Touristinfo bei der erfahrenen Rangerin nachfragten, war diese völlig begeistert von unserem Vorhaben. Wir würden es lieben. Es ist zwar anstrengend, aber wir könnten das auf jeden Fall schaffen!

Im Nachhinein muss ich darüber schmunzeln, wie sehr sie doch Recht hatte.

Tag fünf, unser erster Tag auf dem Inlandstrack, war der härteste.

Ich hätte bestimmt rund fünf Mal gerne einfach aufgegeben. Ich saß heulend am Wegesrand. Heulend, weil ich nicht mehr konnte. Weil ich nicht mehr wollte. Und weil ich mich über mich selbst geärgert hatte; weil ich so ein Dickschädel war, der das ganze hier auf gar keinen Fall abbrechen würde. Nicht zuletzt, da wir uns ja unten ins Hiker Log eingetragen hatten und dann zieht man das auch gefälligst durch!

Im Inlandstrack kamen zwei Sachen zusammen: erstens, dass es hier keinen richtigen Weg mehr gab, sondern wir nur noch über Wurzeln, Felsen und teilweise Bäume klettern mussten (ja, so sehr klettern, dass wir teilweise unseren Rucksack absetzen mussten – und fragt lieber nicht nach, wie unsere Isomatten aussehen) und zweitens, dass wir ja auch noch einen sauschweren Rucksack auf hatten. Mit beidem einzeln wären wir klar gekommen. Aber beides zusammen ließ uns ganz schön müde werden.

Mit Ach und Krach sind wir irgendwann angekommen. 16km und fast 700 Höhenmeter später (und ja, wir haben auf Meereshöhe angefangen). Ehrlich, wir wären vorher wirklich fast einfach im Wald umgekippt vor Erschöpfung, wir waren einfach an diesem Punkt, wo der Körper weiter trabte, wie auch immer.

Oben in der Hütte angekommen weinte ich. Ich hab echt keine Ahnung mehr, warum. Marc fragte mich noch, ob ich vor Freude oder Schmerzen weine. Ich wusste es nicht. Ein bisschen von allem. Ich war einfach nur fertig.

Aber die Anstrengung hatte sich mehr als gelohnt! Direkt auf dem kleinen Hügel, umgeben von kargen Bäumen und mit einer mehr als grandiosen Sicht direkt auf die Küste unter uns, stand eine kleine Holzhütte mit kleinem Kamin, einem einladenden Tisch und Hochbetten mit direkt einem Fenster davor.

Ehrlich, das ganze war wie in einem Märchen.

Strom gab es hier oben nicht, also zündeten wir eine Kerze an und stellten sie in den Kerzenhalter. Nachts blickten wir nach draußen und hatten, da ja um uns herum überhaupt kein Licht war, einen mehr als grandiosen Blick auf den Sternenhimmel. Mitten im Nirgendwo. Allein. In einer traumhaften Kulisse. Uns tat alles weh, wirklich alles – aber das war es wert gewesen.

Tag 6

Auch nach dem Schlafen tat uns immer noch alles weh. Ich war noch sehr müde, hatte mich nicht wirklich vom gestrigen Tag erholt, aber es musste ja nun mal weiter gehen. Also trotteten wir los, eher antriebslos, mit der einzigen Motivation: heute würden es „nur“ 400 Höhenmeter werden.

Es war zwar hart, aber tatsächlich nicht so schlimm, wie am Vortag.

Das einzige, was an dem Tag etwas schlimmer wurde, war Marcs Zeh.

Als wir am späten Nachmittag an unserer zweiten Hütte ankamen, trafen wir zum ersten Mal seit über 24 Stunden Menschen. Man war das ein komsiches Gefühl! Allister und Diane, ein liebes Kiwi-Ehepaar, war tatsächlich auch auf dem Inlands-Track unterwegs, jedoch in die andere Richtung. Irgendwie war es ganz nett, ein bisschen Gesellschaft nach den letzten harten Tagen zu haben.

Das einzige, das uns noch beschäftigte, war Marcs Zeh.

Der war inzwischen nämlich taub geworden.

Und das machte uns gewaltige Sorgen.

Das bekamen die beiden irgendwann mit.

Und es fiel tatsächlich dieser Satz, den man sonst nur aus dem Kino kennt und den ich nie ernst genommen hatte: „Sollen wir mal schauen? Wir sind Ärzte!“

Ja klar, da sitzt man mitten im Nirgendwo auf einer kleinen, verlassenen Berghütte, und die einzigen beiden anderen Menschen, mit denen man dort ist, sind Ärzte, wenn man selbst verletzt ist.

Das hab ich immer für unglaubliches Schmierentheater gehalten.

Und gerade uns sollte dieses Schmierentheater widerfahren.

Glücklicherweise befanden die Marcs Zeh für gut (und lobten uns sehr für das Jod! :D) und meinten „kein Gefühl wäre besser als Schmerzen“. Vermutlich hat sich einfach nur ein Nerv verabschiedet (da jetzt, über eine Woche später, immer noch kein Gefühl zurück ist, gehen wir davon aus, dass es tatsächlich ein Nerv war, den Marc da gekillt hat). Nun, 10% Verlust hat man ja immer, sagt mein Vater.

Tag 7

Der letzte Tag. Ich hatte mich wirklich darauf gefreut; einfach, weil es der letzte sein würde; weil ich endlich wieder ankommen wollte, endlich wieder den Rucksack loswerden, meine Turnschuhe ausziehen, duschen und vernünftig essen wollte. Nur hatten wir noch 15km vor uns, bevor ich das bekommen sollte.

Zu allem Überfluss fing es dann auch noch an zu regnen, als wir aufstanden. Der Regen hatte sich zwar schnell wieder verzogen, dafür aber den ganzen Boden aufgeweicht und, noch schlimmer, die ganzen Wurzeln und Felsen noch rutschiger gemacht, als sie es eh schon waren.

Wie eine irre rannte ich das erste Stück, das immer mal wieder hoch und runter, hoch und runter ging. Ich wollte einfach nur noch ankommen.

Irgendwann war die Kraft dann weg und ich rutschte immer öfter aus. Bin teilweise selbst kaum wieder hochgekommen. Das erste Stück der letzten Etappe hatte mir noch einmal richtig etwas abverlangt.

Doch dann waren wir endlich an der letzten Etappe angekommen; dem Stück, an dem es stetig bergab ging. Da hier die Sonne ordentlich knallte, hatten wir es zumindest nicht rutschig und so stiegen wir so schnell wir konnten ab; immer die Cola vor Augen, die wir uns als erstes kaufen würden, wenn wir erst mal wieder in der Zivilisation sind (haben wir wirklich gemacht – zusammen mit Hummus und Salami :D).

Und dann wurde es irgendwann flach. Ich konnte das Meer sehen, hören, ja sogar riechen. Und war so unendlich froh. Jetzt wusste ich: das ist jetzt der letzte Kilometer, jetzt ist es nur noch flach!

Wir waren jetzt wieder auf dem Abel Tasman Coast Track. Uns kamen jede Menge schick gekleidete Tagesbesucher entgegen. Und wir liefen mit verklebten Haaren, Dreck an den Beinen und stinkend an ihnen vorbei. Niemand dort wird wohl gewusst haben, was wir alles hinter uns hatten.

Und dann ließen wir selbst den Nationalpark hinter uns. Jetzt waren wir wirklich auf der Zielgeraden; nur noch wenige Meter bis zum Parkplatz unseres Autos.

Dort angekommen, schmiss ich als erstes meinen Rucksack von den Schultern und mich gleich hinterher. Ich lag einfach nur auf dem Boden und genoss es, wieder angekommen zu sein.

Zu wissen, dass man es geschafft hat.

Witzigerweise kam uns wenige Meter vor unserem Auto unser Kayakeinweiser entgegen. Der wird auch nicht schlecht gestaunt haben, dass wir das ganze so durchgezogen haben.

Aber wir hatten es! Und es hat mich so unendlich stolz gemacht!

Ich weiß, dass nicht nur mein Körper mehr kann, als ich eigentlich dachte, sondern auch, dass es sich immer wieder lohnt, über seinen eigenen Schatten zu springen.

Und, dass man dafür belohnt wird.

Gut, ich wurde auch mit einigen Blasen, einer zerschundenen Hüfte und etlichen blauen Flecken belohnt.

Aber meine Güte, das war es wert.

Diese Erfahrung wird mir keiner mehr nehmen.

Diese Erfahrung, wofür man doch eigentlich nach Neuseeland, mitten in die Natur kommt- nämlich um sie auch tatsächlich kennen zu lernen!

Und auch, wenn ich während dieser Wanderung nur geflucht habe: ich würde es immer wieder machen (und keine Angst, die nächsten sind auch schon geplant :D) – und kann nur jedem dazu raten! :-)

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