Oslo – skandinavisch gemütlich

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oslo

Die norwegische Hauptstadt hatte ich eigentlich noch lange nicht als nächstes Ziel angesehen. Besonders weil Norwegen sehr teuer ist, und weil ich immer dachte, dass ich mir dann auch gleich mehr von Norwegen ansehen würde.

Nun kam es aber mal wieder anders als ich dachte: denn ich flog von LA nach Oslo, da es der günstigste Rückflug nach Europa war. Und da ich nicht einfach nur zwischenlanden wollte, verbrachte ich auch gleich drei Tag in Oslo. Was soll ich sagen? Mein Herz schlägt einfach für Skandinavien!

Bisher war ich am häufigsten in Helsinki gewesen. Ganze drei Mal im August, September und Oktober. So richtig im Winter natürlich noch nicht. Gut November ist wahrscheinlich auch noch kein richtiger Winter für Skandinavien, aber ich nähere mich ihm in großen Schritten.

Mit einer Einwohnerzahl von knapp unter 700.000 ist Oslo natürlich nicht die größte Stadt. Schon gar nicht die größte Hauptstadt, dafür aber eine der teuersten in Europa. Immerhin etwas ;)

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Ankunft:

Gegen Abend kam ich in Oslo an und war von diesem wunderschönen und stylischen Flughafen wirklich überrascht. Skandinavien kann es einfach! Der Flughafen liegt rund 50km vom Stadtzentrum entfernt und es gibt eine Reihe von Möglichkeiten um in die Stadt zu gelangen.

Mit dem Flytoget Airport Express dauert die Fahrt nur 19 Minuten und kostet ca. 180 Kronen (also 20€). Er fährt alle zehn Minuten und ist wirklich die schnellste Option. Etwas günstiger kann man mit der normalen Bahn (NSB) fahren. Die fährt alle 30 Minuten und kostet nur 93 Kronen. Dauer ca. 23 Minuten. Der Flybussen kostet rund 160 Kronen und die Fahrt dauert ca. 30 Minuten. Im Prinzip ähnlichen sich die Preise stark und unter zehn Euro werdet ihr wohl nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hier wegkommen.

Ankommen tut ihr meistens am Zentralbahnhof. Hier gehen die Straßenbahnen und Busse ab. Wir haben eine Weile nach unserer Bushaltestelle gesucht. Wenn ihr wisst welchen Bus ihr nehmen müsst, guckt einfach mal auf einer Haltestelle nach wo der Bus dransteht, denn die sind alle mit einem Buchstaben versehen.

Unterkunft:

In Oslo zu übernachten ist nicht wirklich günstig. Es gibt auch Hostels, aber wenn ich ehrlich bin waren sie mir den Preis nicht wert. Wir haben uns eine wunderschöne AirBnB ein wenig außerhalb gemietet. Die Wohnung kostete für drei Nächte ca. 140 Euro, sprich pro Person 70 Euro was bei drei Nächten ein ziemlich guter Preis ist. Zu dem wir eine kleine umgebaute Gartenhütte nur für uns alleine hatten!

Wenn ihr noch nicht bei AirBnB registriert seid, dann kann ich euch das nur wärmstens empfehlen. Ich persönlich habe bis jetzt wirklich nur tolle Erfahrungen hiermit gesammelt. Man muss nur etwas stöbern! :) Außerdem erhaltet ihr bei eurer ersten Buchung einen Rabatt von 30€! Wenn ihr mögt, dann tut das gerne über diesen Link hier  (www.airbnb.de/c/jannaa366), dann erhalte ich 15€ für eure erste Buchung.

Und hier findet ihr das AirBnB aus Oslo: https://www.airbnb.de/rooms/17295998

Sehenswürdigkeiten (oder was wir gemacht haben):

Oslo ist eine kleine Stadt und dennoch hat sie einiges zu bieten. Mir hat vor allem der Charme der Stadt gut gefallen. Ich liebe Städte, die sich am Wasser bzw. Meer befinden. Vor Oslo liegt ein großer Fjord, der das Stadtbild wunderschön abrundet. Und außerdem macht dass das Klima einer Stadt gleich nochmal viel schöner.

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Wir sind als erstes mit dem Bus zum Rathaus gefahren und haben uns dort ein wenig am Fjord aufgehalten. Es war kalt und hatte gefroren, sodass die Steine glitzerten. Durch Zufall entdeckten wir dann direkt gegenüber die Festung Akershus. Begeistert darüber, dass wir kostenlos hineinkonnten, schlenderten wir durch die alte Festung.

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Ich habe einfach ein kleines Faible für solche alten Gemäuer. Überall stehen noch Kanonen herum und man kann immer wieder auf den Fjord blicken. Dort könnt ihr auch Wachen beobachten, wie sie vor ihren Posten auf- und abmarschieren. Ein bisschen haben sie mir ja Leid getan in ihren dünnen Sachen in den frostigen Temperaturen.

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Unweit von der Festung Akershus befindet sich der Karl Johans Gate. Eine kleine Prachtstraße in Oslo, die direkt auf das königliche Schloss zuführt. Hier findet ihr zum Beispiel auch das Hard Rock Cafe. Wenn ihr die Straße zum Ende lauft, dann befindet ihr euch auf direktem Wege zum Schloss. Ihr könnt es praktisch nicht verfehlen. Ich fand es übrigens wunderschön, weil es nicht so übertrieben prächtig aussieht und mit seinem Gelb so gute Stimmung verbreitet.

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Am Schloss vorbei, durch den Schlosspark, immer der Nase nach kommt ihr irgendwann beim Vigelandsparken an. Das ist ein Skulpturenpark, den Tabea unbedingt besuchen wollte und ich habe es nicht bereut. Ich fand es total schön da, auch wenn wir recht spät da waren und nicht mehr den gesamten Park bestaunen konnten. Die Skulpturen sind auf jeden  Fall sehr interessant anzusehen.

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Danach führte uns unser Weg zurück zur Oper. Die mussten wir auf jeden Fall einmal sehen und begehen. Ich fand das Gebäude ja total cool, weil man einfach auf das Dach laufen kann. Normalerweise bin ich kein Fan von moderner Architektur (auch wenn es schwer ist sich dieser in Skandinavien zu entziehen), aber die Oper in Oslo sieht einfach cool aus. Wenn man auf das Dach hinaufläuft bekommt man auch noch einen tollen Blick in den Fjord und auf die Stadt.

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Genialer Blick, oder????

Da unsere Unterkunft etwas außerhalb war, verbrachten wir den zweiten Tag dort. Es hatte nämlich geschneit. Ganz in der Nähe befand sich ein kleiner Wald an einem See namens Ostensjovannet. Wir genossen es richtig im Schnee zu spazieren und bauten sogar einen Schneemann!

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8 Kommentare

  1. Oslo ist jetzt nicht mein Favorit für uns immer Pflichtbesuch wenn wir neue Pässe oder sowas brauchen. Jaja das Los der Auswanderer! Schön ist das Freilichtmuseum und das Kontikki und Frammuseum.
    Wenn es euch in die Mitte Norwegens zieht(Trondheim) hier ist immer(najameistens) ein Plätzchen für Bloggerkollegen frei. Da spart man dann auch ein bisschen im teurern Norwegen, also meldet euch einfach, wirklich kein Problem!

    Lg aus Norwegen
    Ina
    http://www.mitkindimrucksack.de

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    1. Oh cool, ihr lebt in Norwegen? Ich werde mich mal auf eurem Blog umsehen! Persönlich hätte ich auch nicht gedacht, dass mir Oslo so gut gefallen würde. Es war aber auch ein großer Kontrast zu den vorherigen amerikanischen Städten. Es ist bestimmt keine Stadt, in der man ewig viel Zeit verbringen kann, aber es wäre für mich auch kein Horror nochmal dort zu sein! :D Und Trondheim steht sowasvon auf meiner Liste!
      Lg aus Ostfriesland! :)

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    1. Liebe Karo!
      Danke für das Kompliment. Oslo ist auch wirklich toll, ich wette der Stadt statte ich noch einmal einen Besuch ab. Und ja, die Welt ist viel zu groß, aber das tolle daran ist ja, dass man immer wieder etwas neues entdecken kann!
      Liebe Grüße, Janna

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