In and around Valladolid – meine To Do’s

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Nach ein paar angenehmen Tagen ging es für uns weiter nach Valladolid, die älteste Stadt Lateinamerikas! Das sah man der guten auch an- in einem positiven Sinne natürlich! Aber nicht nur die Stadt selbst hat mich überzeugt, sondern auch all die coolen Sachen drumherum, die ich euch hier vorstellen möchte.

Valladolid selbst

Innenstadt

Das Herz Valladolids ist unglaublich schön anzusehen. Hier stehen jede Menge einstöckiger, bunter Häuser mit Flachdach im Kollonialstil, die mir zum ersten Mal den Satz entlockten „Oh, ich bin ja wirklich in Mexiko!“  Getoppt wurde dieser Eindruck dann auch noch durch den Mexikaner, der einen Sombrero trug und mit seiner Kutsche durch die Stadt fuhr – mega cool! Einfach hier durchschlendern und die Stadt aufsagen war unser Programm hier. Und außerdem geht es von hier ja zu den weiteren coolen Orten in der Stadt… ;)

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Gerade bei Nacht bekommt Valladolid einen ganz besonderen Charme

Catedral de San Servacio

Wer durch die Altstadt schlendert, der wird auch zwangsläufig auf die Kathedrale stoßen. Die sieht haargenau so aus, wie man sich eben lateinamerikanische Kirchen vorstellt. Reingegangen bin ich nicht, da ich meine Klamotten dafür dann doch ein wenig zu kurz fand, aber von auch von draußen kann man die Kirche gut beobachten – und es wird wohl kaum jemand Valladolid ohne ein Foto ebendieser Kirche verlassen.

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Plaza e Parque Francisco Canton

Von diesem Platz aus bietet sich nicht nur ein wunderbarer Blick auf die Kathedrale und die schönen bunten Häuser, sondern auch der kleine Park selbst ist ein echtes Highlight! Jede Menge Bänke oder „Pärchenstühle“ laden zum Verweilen ein und bieten einem die Möglichkeit, das rege Treiben, die Menschen, die streunenden Hunde oder die Essensstände zu beobachten – und sich letztlich an selbigen dann durchzufuttern. ;) Unser Highlight: die Marquesitas. Frisch gebackene Waffeln mit süßen (oder herzhaften) Füllungen, wie man möchte. Anders als ich anfangs aber gedacht habe, werden die Waffeln nach dem Backen hart und schmecken in etwa so, wie die Waffelhörnchen in der Eisdiele – nur knuspriger, wärmer und frischer!

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Markthalle

Auf diese Halle bin ich auf meiner verzweifelten Futtersuche gestoßen und hätte nicht glücklicher sein können, denn nach genau so etwas suche ich immer. Erwartet jetzt keine riesengroße Halle, was ihr aber finden werdet ist ein offenes Gebäude in dessen Mitte sich jede Menge Tische und Stühle befinden, an den Seiten reiht sich ein Imbiss an den nächsten (ich würde jetzt mal schätzen, dass ihr hier in etwa 10 Stände findet) und die freundlichen Mitarbeiter geben alles, dich als ihren Kunden zu gewinnen. Das Essen hier war super günstig und super lecker, genau so, wie ich mir das vorgestellt hatte – nomm! Die Markthalle findet ihr übrigens ganz in der Nähe des großen Platzes, direkt neben dem Rathaus an einer Ecke das dunkelrote Gebäude ist es.

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Ruinen

Ja, auch Ruinen hat Valladolid zu bieten, unter anderem ja auch eine seeehr berühmte. Aber damit nicht genug!

Chichen Itza

Klar, jeder kennt Chichen Itza! Valladolid ist hier ein super Ausgangspunkt, um eines der neuen sieben Weltwunder zu besuchen. Für alle, die noch ein bisschen mehr erfahren wollen, denen empfehle ich meinen Post zu Chichen Itza.

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Ek Balam

Ach ja, und dann gibt es in Valladolid ja auch noch die etwas unbekannteren Ruinen. Leider habe ich es nicht mehr geschafft, die zu besuchen, da unser Bus aus Tulum so einiges an Verspätung hatte, aber auf meiner Liste standen sie auf jeden Fall: Ek Balam. Die Ruinen sind nicht ganz so bekannt, liegen „mitten“ im Dschungel und man kann die großen Pyramiden noch erklimmen. Klingt nach genau dem, was ich so liebe! Nächstes Mal dann.

Cenoten

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, haben Marc und ich uns in Tulum ziemlich in die Cenoten Mexikos verliebt. Da wird es vermutlich nicht erstaunlich sein, dass wir auch in Valladolid ein paar Cenoten genauer unter die Lupe genommen haben.

Cenote Dzitnup

Diese Cenote besteht eigentlich aus zwei Cenoten, nämlich der Cenote Samula und der Cenote Xkeken. Beide Cenoten liegen etwa 5km außerhalb der Stadt, sind mit dem Taxi aber innerhalb von zehn Minuten und für 80 Pesos zu erreichen. Wenn ihr dann angekommen seid, dann könnt ihr euch entscheiden, ob ihr nur die Cenote Samula besuchen wollt (Kosten: 80 Pesos) oder ob es zusätzlich auch noch die Cenote Xkeken sein soll (Kosten für beide zusammen dann: 120 Pesos). Wir haben uns für beide entschieden, was die absolut richtige Entscheidung war!

Wir sind gleich um acht zu den Cenoten gefahren, da wir im Internet gelesen hatten, dass die Cenoten ziemlich beliebt seien und wir den Besucherströmen aus dem Weg gehen wollten. Das hat, insbesondere da wir uns ja in der Nebensaison befanden, hervorragend geklappt! Als wir um acht ankamen, waren noch nicht einmal alle Mitarbeiter da und wir mussten noch zehn Minuten warten, bis die bereit waren, sich ins Kassenhäuschen zu setzen und die Cenoten zu öffnen.

Und was noch viel cooler war: da die Mitarbeiter ja offensichtlich noch nicht so ganz wach waren, war das Licht in beiden Cenoten noch nicht angeschaltet. Am Anfang habe ich mich zwar zu Tode gegruselt, weil ich so hinabgestiegen bin in ein Loch, bei dem ich nicht sah, wo es mich hinführte (mit Handytaschenlampe wagten wir dann den Abstieg), aber als ich dann in der Cenote Xkeke angekommen war, war es umso cooler! Die Stimmung da unten war einfach unbeschreiblich! In dem Moment wurde mir dann wirklich bewusst, warum die Maya damals Cenoten für heilig erklärt hatten. Das einzige, was wir hörten, war das Tropfen des Wassers von den Stalagmiten und die Fledermäuse, die hier und da durch die Höhle flogen.

Bei der Cenote Samula war es ähnlich. Da hier das Loch in der Decke aber größer war und somit mehr Tageslicht in die Höhle hineinfiel, traute ich mich hier sogar schwimmen zu gehen – völlig alleine in einer riesigen Cenote mit kristallklarem Wasser und den beeindruckenden Felswänden um mich, das werde ich so schnell nicht mehr vergessen. Außerdem waren in der Cenote Samula die Fische zu Hause, die an den Füßen knibbeln, ich habe also auch direkt mal noch ein kleines Fußpeeling dazu bekommen, für das ich in Thailand viel Geld hätte zahlen müssen. ;)

Im Internet haben wir immer wieder gelesen, dass die Cenote Samula sich zum Schwimmen viel besser eignet als die Cenote Xkeken, letztere aber definitiv beeindruckender ist und es sich lohnt, beide zu besuchen. Diesen Eindruck können wir so voll und ganz teilen (auch, wenn Marc todesmutig in beiden Cenoten schwimmen war).

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Cenote Samula – hat mich ein bisschen an die Szene aus dem 5. Harry Potter erinnert, als Dumbledore das Gift trinkt, um an den Horcrux zu kommen.

Cenote Oxman

Die Cenote haben wir leider nicht mehr geschafft, sie stand aber auf meiner Liste, da sie erstens leerer sein soll, als die anderen beiden bekannteren (das Problem hatte ich ja schon mal gut gelöst) und zweitens, da hier ein Seil hing, an dem man sich tarzanmäßig in die Cenote schwingen kann. Aber um ehrlich zu sein, egal wie cool das auch gewesen wäre, die Cenote Xkeken und Samula hätte sie niemals getoppt!

Cenote Zaci

Die letzte Cenote stand hauptsächlich deshalb auf meiner Liste, weil sie wirklich direkt in der Stadt liegt und damit super einfach zu erreichen war. Ich habe mich letztendlich aber dagegen entschieden, als ich das Aufgebot an Touristen und auch Touristenständen dort gesehen habe und insbesondere, nachdem ich die sowieso aller beeindruckendsten Cenoten gesehen hatte, hätte Cenote Zaci vermutlich eh nicht mithalten können – was ich aber natürlich nicht persönlich beurteilen kann. ;)

Marlena

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