Reisetagebuch #014 – Und jetzt: Kia Ora!

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Wie bereits ja angekündigt, haben wir inzwischen das Kia Orana in ein Kia Ora getauscht und genießen die Sonne in Neuseeland, statt auf den Cookinseln – tatsächlich haben wir hier sogar mehr Sonne bis jetzt gehabt, dafür aber kühlere Brisen und frischere Abende.

Da kurz hinter den Cookinseln die Datumsgrenze auf uns lauerte, bedeutete das für uns, dass wir den 18. November 2017 praktisch nicht existiert haben – lasst euch das bitte noch einmal auf der Zunge zergehen: es gab uns einen Tag lang nicht (ich hätte ja lieber die andere Version gewählt, andersrum zu fliegen und somit einen Tag zweimal verbringen zu können, denn DAS wäre wirklich mal Zeitreisen gewesen, aber dann haben wir uns für die andere Flugrichtung entschieden)!

Dass wir den 18. November nicht existiert haben hieß aber auch, dass Marc einen Tag weniger auf seinen Geburtstag warten musste… und zwar auf keinen geringeren, als auf den 30.

Auf den ersten Blick versprach dieser Geburtstag, nichts allzu besonderes zu werden. Wir würden in Neuseeland ankommen nach einem Nachtflug und würden eh nur fertig sein.

Dachte ich.

Aber aus irgendeinem Grund waren wir voller Energie. Ich glaube ja, es war der Flug nach Nelson, der uns wieder so wach werden ließ.

Marc träumte schon lange davon, einmal mit einer kleinen Propellermaschine zu fliegen und ich habe natürlich keine Kosten und Mühen gescheut, ihm diesen Wunsch zu erfüllen! Und während des Fluges konnten wir so viel wunderschöne und einmalige Natur von Neuseeland bewundern, dass wir aus dem Staunen gar nicht mehr herauskamen – und unser Endeckersinn durch die Müdigkeit durch geweckt wurde.

(Zugegeben, das mit der Propellermaschine war jetzt nicht wirklich geplant von mir, wir sind einfach von Auckland nach Nelson geflogen und die Inlandsflüge werden hier eben auch mal einfach von niedlichen Propellermaschinen durchgeführt – Marc hat sich auf jeden Fall wie ein kleines Kind gefreut!)

Unser Entdeckersinn wurde übrigens so geweckt, dass wir kurzerhand einfach mal vom Flughafen zu unserem Hotel gelaufen sind (ja, ich hab nen Schnapper gemacht und Marcs Geburtstag wollten wir ja ordentlich feiern – und diese Nacht tat sooooo gut!) und jeden einzelnen Meter davon genossen haben. Kurz vor dem Hotel sind wir dann an einem riesen Sportfeld vorbei gekommen, auf dem gerade Rugby gespielt wurde und wir haben uns kurzerhand an den Rand gesetzt und versucht, den neuseeländischen Nationalsport zu verstehen (Erkenntnis: wir müssen die Spielregeln googlen).

Kurz zusammen gefasst bestand der Rest des Tages aus oooohs und aaaahs und ohmeingottistdasschöns, jeder Menge Sonne und zum Abschluss auch noch einem Glas Wein und Meeresfrüchte-Pasta – wenn das mal kein guter Geburtstag war (zumindest hat sich Marc sich nicht beschwert).

Und für alle, die sich jetzt wundern, weil Marc ja 30 geworden ist: ja, er hat schon graue Haare und nein, an denen bin nicht ich schuld! :D

Am Montag sind wir dann umgezogen, in einen kleinen, niedlichen Caravan mit Kochgelegenheit davor in der Einfahrt einer lieben Kiwifamilie, der wir im Gegenzug dafür das Unkraut ausbuddeln – HelpX nennt sich das Ganze und ist eine wirklich tolle Erfindung! Die nächsten zehn Tage werden wir hier verbringen und alles organisatorische klären – Bankkonto, Steuernummer, Eindecken für den Great Walk den wir Anfang Dezember vorhaben und einen fahrbaren Untersatz finden – denn wir sind einfach die geborenen Roadtripper!

Also ja, die nächsten Tage wird es tatsächlich mal häuslich und langweilig bei uns, weshalb das hier jetzt vermutlich erstmal der letzte Reisetagebucheintrag werden wird, bevor wir von besagter Wanderung im Abel Tasman National Park (da kommt dann übrigens auch ein Kajak mit ins Spiel!) berichten werden.

Also bis bald! (Und drückt uns die Daumen für den Autokauf!)

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