Was man in San Ignacio, der coolsten Stadt in Belize, so alles machen kann

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Als wir in San Ignacio ankamen wussten wir sofort, diese Stadt finden wir klasse. Sie hat uns ein wenig an Chiang Mai erinnert; Ausgangspunkt für jede Menge Touren in den Dschungel, tolle Restaurants, entspannte Menschen, rundum, einfach eine tolle Stadt! Auf jeden Fall wurde uns hier nicht langweilig. Was wir hier so gemacht haben, möchte ich jetzt natürlich auch mitteilen. ;)

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Der Markt

Nur ein kleines Stück hinter dem kleinen Platz, an dem sich abends die Menschen tummeln und von wo aus die Busse starten und halten, findet ihr einen großen Markt mit jeder Menge frischem Obst, Gemüse, Bohnen, selbst gekochtem/gebackenem und kleinen Gegenständen wie Schmuck etc. Insbesondere für das Obst bin ich gerne hierher gekommen, einerseits, um den Blick über die riesigen, frischen, unperfekten Massen schweifen zu lassen und den Duft des Obstes zu riechen, andererseits natürlich auch, um mich hier gut einzudecken! Insbesondere die Bananen bekommt man hier fast geschenkt – 5 Bananen für 50 Cent, also umgerechnet in etwa 20 Cent, was einen Preis pro Banane von gerade mal 4 Cent macht! Der absolute Wahnsinn! Und geschmeckt haben sie natürlich auch viel „bananiger“ als in Deutschland; insbesondere die kleinen Bananen haben besonders fest und süß geschmeckt. Die waren so einige Male unser Frühstück, Abendbrot oder einfach nur Snack zwischendurch. :)

Am Fluss entlang spazieren

Direkt hinter dem Markt findet ihr dann den Makal River, der sich durch den grünen Urwald anfängt zu schlängeln. Ein Spaziergang hier entlang ist ein absolutes Muss, denn hier kann man das Leben in Belize hautnah sehen: so wurden wir zum Beispiel Zeugen davon, wie drei Männer einfach mal mit ihren Pferden ins Wasser gehüpft sind, um zusammen plantschen und schwimmen zu gehen. Super cool!

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…vielleicht sogar selbst im Fluss baden? ;)

Und wer ganz abenteuerlich ist, der kann auch einfach selbst im Fluss schwimmen. Teilweise gibt es sogar eine Rutsche und eine Liane, die in den Fluss führen und auch die Einheimischen machen Gebrauch davon! Dafür war ich dann zugegenbenerweise aber nicht abenteuerlich genug.

Über die Brücke spazieren

Wer ein wenig am Makal River entlang spaziert ist, der wird dann auch an der großen Eisenbrücke ankommen, die Santa Elena und San Ignacio miteinander verbindet. Die Brücke mag zwar schon ein wenig älter sein, aber gerade das ist das coole an diesem Eisenkonstrukt! Wir fanden sie hammermäßig, insbesondere, wenn dann auch noch ein Chicken Bus drüber gefahren ist.

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Cahal Pech besuchen

Die Mayaruinen von Cahal Pech, übrigens eine der bedeutendsten Stätten der Maya, befinden sich gerade mal einen strammen 10-15-Minuten Marsch bergauf vom Zentrum von San Ignacio entfernt. Da haben wir natürlich nicht lange gezweifelt und sind sofort hinmarschiert. Oben angekommen waren wir dann zwar ein wenig aus der Puste, und wurden peinlicherweise von der netten Empfangsdame gefragt, ob es bei uns zu Hause keine Berge gäbe (dass wir aus dem Harz kommen habe ich mal nicht erwähnt – aber da ist es ja auch nie so heiß!), aber in dem kleinen Museum gleich zu Beginn der Stätte konnten wir dann erstmal verschnaufen, uns Informationen einholen und alte Ausgrabungsfunde bestaunen.

Die Ruinen selbst hatten wir dann so gut wie für uns allein, nur zwei andere Menschen waren noch unterwegs hier. Die große Pyramide kann auch hier noch erklommen werden, was wir natürlich auch direkt mal gemacht haben.

Das coole an Cahal Pech ist, dass der Dschungel sich schon wieder ein ganzes Stückchen von diesen Ruinen zurück geholt hat.

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Im direkten Vergleich muss ich aber gestehen, dass mich die nächste Mayastätte, Xunantunich, noch mehr beeindruckt hat!

Xunantunich besuchen

Ich erwähnte es ja gerade, Xunantunich war mein Highlight – und das sogar von allen Mayaruinen, die ich in Mexiko und Belize besucht habe! Ich gehe hier gar nicht mehr so viel mehr ins Detail, schaut einfach bei DIESEM Post vorbei und erfahrt, was denn so cool an den Ruinen ist und wie einfach es doch eigentlich ist, von San Ignacio aus hier herzukommen.

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Bei Pop’s essen

Jeder, sowohl die Touristen als auch die Einheimischen sind verrückt nach Pop’s. Nun, normalerweise bin ich ja nicht jemand, der oft irgendwelche Restaurants empfiehlt (oder überhaupt in ein Restaurant geht), aber hier habe ich es dann doch einmal ausprobiert und muss es euch jetzt auch empfehlen! Sobald ihr die Tür öffnet fühlt ihr euch, als wärt ihr in ein amerikanisches Diner gegangen, allerdings mit jeder Menge belizieanischer Köstlichkeiten! Frühstücksburritos, Waffeln mit Früchten, Fry Jacks, hier ist wiklich alles ein Traum! Omnomnom!

Eine Tour in den Dschungel machen

Kommen wir nun zum vermutlich wichtigsten, in meiner Liste aber trotzdem letzten Punkt, dieser Liste. Vermutlich kommen die meisten Besucher nach San Ignacio, um hier eine Tour in den Dschungel zu machen; sei es zum Cave Tubing, zum Zip Lining oder zum Erkunden der heiligen ATM-Cave (nein, die hat nichts mit einem Geldautomaten zu tun!). Und ich muss natürlich auch zugeben, dass das unser Plan war. Das ist ja auch überhaupt nicht schlimm, denn diese Orte sind wahrscheinlich mega mäßig cool, aber da unsere Tour wegen der zu großen Fluten leider abgesagt werden musste, habe ich gesehen, wie gut man seine Zeit in San Ignacio auch ohne Tour verbringen kann und wieviel schöne Sachen es hier eigentlich zu sehen und zu tun gibt. Daher dieser Punkt an letzter Stelle.

Also klar, macht unbedingt eine dieser hammermäßigen Touren in den Dschungel (informiert euch einfach vor Ort bei den jeweiligen Anbietern, was die so anbieten und was euch erwartet, hier ist nämlich für jeden etwas dabei), aber vergesst dabei nicht San Ignacio selbst! Wir lieben diesen Ort nämlich!

Marlena

 

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