Unsere Packliste | Update 1

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Es ist vollbracht! Nach monatelangem Überlegen, wochenlangem Bestellen (ein Hoch auf Amazon Prime) und tagelangem Packen, Umpacken und Haareraufen sind wir endlich fertig.

Das letzte Mal, als ich auf Langzeitreise gegangen bin, habe ich mir weitaus weniger Gedanken gemacht, habe erst einen Tag vorher gepackt und natürlich auch einen ordentlichen Nervenzusammenbruch bekommen, den mein lieber Papa damals beheben musste. :D Diesmal hatte ich mir vorgenommen, dass ich es besser machen würde – und das habe ich doch irgendwie geschafft.

Jeder Reiseblog hat eine Packliste, und auf eine gewisse Art und Weise ähneln sie sich auch alle. Wir haben immer gerne durch diese Listen geschmökert, uns inspirieren lassen, welche kleinen Helfer es so gibt und weiter gegooglet, was noch so nützlich sein könnte.

Natürlich ist seit der letzten Reise auch einiges zu Hause geblieben, was wir beim letzten Mal schon nicht gebraucht haben.

Was jetzt also alles mit kommt, und was wir getrost zu Hause gelassen haben, wollen wir euch hier erzählen, um euch auch ein bisschen zu inspirieren. :)

(Die Links sind übrigens keine Affiliate-Links, sondern nur zur besseren Orientierung da)

Inhaltsverzeichnis

01. Rucksack oder Koffer
02. Kleidung
03. Handtücher
04. Kosmetik und Hygiene
05. Reiseapotheke
06. Kameraequipment
07. Technik
08. Sicherheit auf Reisen
09. Kleine Helfer
10. Dokumente

Rucksack oder Koffer

First things first: Irgendwo  muss ja auch der ganze Kram rein, und da besteht die Wahl aus Koffer oder Rucksack. Ich denke hier ist es klar, dass wir alle einen Rucksack benutzen. Manch einer findet aber einen Koffer bequemer. Jeder wie er mag!

  • ein großer Backpack
    • Quechua Easy Fit 50L (Janna)
    • McKinley Kenai 55+10l (Marlena)
    • Osprey Ariel 65l (Marc)

Ja, Schande über uns, aber Janna und ich haben tatsächlich unsere Backpacks im Internet bestellt, auch, wenn ja alle immer dazu raten, ihn vorher aufzuprobieren. Nun, ich bin mir sicher, dass man in Fachgeschäften super beraten wird, aber wir haben bei Amazon auf jeden Fall ein super Schnäppchen gemacht und ich hatte noch nie ein Problem mit meinem Rucksack – bin aber auch nicht gerade anspruchsvoll.

Ein negativer Aspekt bei meinem McKinley Rucksack: mitten im Australischen Outback hat sich der Reißverschluss des Hauptfaches verabschiedet, was ich in den Bewertungen bei Amazon auch schon öfter gelesen, aber nicht beachtet, hatte. Verglichen mit Marcs Osprey Rucksack ist mein Reißverschluss auch wirklich dünn. Eine Freundin hat mir den Reißverschluss aber wieder repariert, und ich bin todesmutig wieder mit dem Rucksack losgezogen – im direkten Vergleich merkt man aber durchaus Qualitätsunterschiede.

  • Daypack
    • Outdoor Dept. faltbarer Rucksack 25l (Janna)
    • Tomshoo faltbarer Rucksack 30l(Marlena)
      • unsere faltbaren Rucksäcken haben sich im Laufe der Zeit als schlechte Wahl herausgestellt. Sowohl bei Marlena als auch bei mir lösten sich bereits nach weniger Zeit die Nähte auf (oder auch der ganze Rucksack von innen). Wir würden das nächste Mal einen qualitativeren Rucksack nehmen, der angenehmer zu tragen ist. Gerade wenn wir beide Rucksäcke tragen mussten, war das eine wahre Tortur..
    • Deuter Trans Apline 30l (Marc)
  • weitere (Hand-)Tasche

Unsere Turnbeutel! Lange haben wir überlegt, was wir zusätzlich noch mitnehmen sollten für die Flüge, bei denen nur kleines Handgepäck erlaubt ist und wenn wir mal in die Stadt wollen. Unsere Wahl fiel: ein Turnbeutel! Dann kam aber die Frage auf, wie sollte er aussehen? Und da im Internet nicht wirklich etwas passendes gefunden haben, haben wir kurzerhand einfach unsere Beutel selbst drucken lassen! Und wir lieben sie!

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  • Ordnungssysteme
    • Beutel von Tatonka
    • Kompressionsbeutel in groß, mittel und klein (wir haben die hier)
    • Jutebeutel für die Wäsche

Hier sieht man mal wieder, jeder Reisende ist anders. Während Janna auf die Packsysteme von Tatonka schwört, haben Marc und Marlena sich für die Kompressionsbeutel entschieden. Gerade, wenn man doch ein paar dickere Sachen dabei hat, schaffen die Beutel es, das ganze nett zu komprimieren. Was auf jeden Fall für uns alle gilt: ohne Packsystem wollen wir nicht mehr los! Oder die Mischung machts – denn nichts ist nerviger als totales Chaos im Backpack, wodurch man nie genau das findet was man eigentlich sucht! Negativ sind nichtsdestotrotz an den Packsystemen, dass dadurch eben doch Lücken im Backpack entstehen, die man, wenn man alle Teile einzeln reingequetscht hätte, einfach ausnutzen könnte. Aber gut, damit können wir leben. :)

Was mir auf meiner letzten Reise außerdem aufgefallen ist: unbedingt einen Wäschebeutel mitnehmen für die schmutzige Wäsche, bevor die sonst lose im Rucksack rumflattert. Das muss aber nicht unbedingt irgendetwas weltbewegendes sein, wir haben einfach einen alten Jutebeutel von zu Hause mitgenommen und gut ist.

  • Regenschutz Cargobag von Globetrotter (den hier meinen wir)

Die Globetrotter-Hüllen haben wir uns neu zugelegt (Janna in S, Marlena in M und Marc in L – wobei L viel zu groß ist!), nachdem sie uns von einer Freundin empfohlen wurden. Der Vorteil: die Hülle ist nicht nur als Regenhülle zu gebrauchen, sondern ist gleichzeitig ein Flightcase und hat einen Reißverschluss integriert, durch den man die Hülle so öffnen kann, dass man an die Gurte kommt und ihn aufsetzen kann. Mit der alten Hülle konnte man den Rucksack natürlich auch aufsetzen, aber fürs Fliegen war die nicht wirklich geeignet – daher haben wir von dem einfachen Regencover auf den Regenschutz geupdatet. Nach dem ersten Fliegen bin ich allerdings noch nicht zu 100% zufrieden, denn die Hülle hat schon das erste Loch und auch der Reißverschluss war schon kaputt… die Frage ist ja auch, ob man Backpacks überhaupt in ein Flightcase verstauen sollte, bevor man fliegt, oder ob man nicht doch übervorsichtig ist (sind wir besonders zum Anfang der Reise – wird dann aber immer weniger :D). Da es bei den Flightcases aber meist auch darum geht, dass die Airlines bzw. der Flughafen sich sonst weigert den Rucksack mitzunehmen (durch die vielen Bänder bleiben sie nämlich oft hängen, was mit einer Hülle nicht passieren kann), ist es auch nicht so schlimm, wenn sie nicht mehr 100% hält – andererseits setzen aber immer mehr (oder inzwischen fast alle? :D) Airlines auf die Schalen, in die die Backpacks gelegt werden… ihr seht also, unsere Hin- und Hergerissenheit ist real. :D Mein Fazit  nach fünf Flügen: das Flightcase ist immer noch intakt und mein Rucksack sieht noch immer aus wie neu. Mein Rucksack wurde auch kein einziges Mal in eine Schale gelegt und ich war ziemlich froh das Case zu haben. Zwar ist das ein und ausgepacke nervig, aber es ist das ganze allemal wert!


Kleidung

Bei der Kleidung wollen wir euch am liebsten gar nichts vorschreiben. Und das tun wir auch nicht. Sondern wir legen euch ein paar Tipps ans Herz. Je nach dem ob ihr alleine oder zu zweit oder mit mehreren reist, ist es unserer Meinung nach wichtig sich abzusprechen wie viel Wäsche man dabei hat. Ja, klingt vielleicht absurd, aber so kann man die Waschtage zusammenlegen und es kann nicht passieren, dass einer in Unterwäschen-Not gerät!

    • Wir packen für ca. zwei Wochen. Das ist nicht zu viel, als dass man sich doof schleppt, aber auch nicht zu wenig, als dass man sich ständig Gedanken machen müsste übers Waschen.
    • Was unserer Meinung nach in jeden Rucksack gehört: Flip-Flops!!!! Haben wir auf unserer ersten Hostel-Reise gelernt, denn ohne Flip-Flops ins Hostel ist ein absolutes No-Go!
    • Auf Platz zwei: die Regenjacke! Janna hat eine von Aldi, die man ganz klein zusammenfalten kann, ich, Marlena, habe mir von Tchibo im Sale eine gekauft, die einen herausnehmbaren Fleece-Einsatz hat und Marc hat eine von Jack Wolfskin.
    • Auf Platz drei: Kuschelsocken! Irgendwann im Bus oder Flugzeug wird man doch mal kalte Füße kriegen, und dann ist man froh darüber!
    • Erfahrungsgemäß würde ich nie wieder mit nur einen langen Hose reisen. Hab ich damals in Australien gemacht und dann bin ich Tollpatsch mit meiner einzigen langen Jeans im arschkalten Tasmanien bei den Painted Cliffs ausgerutscht und hatte meine gesamte Hose voller stinkender ekliger Algen… am ersten Tag! War witzig… also inzwischen nehme ich zumindest noch eine weitere Leggins mit. Je nach Reiseland empfehle ich echt mindestens zwei richtige Hosen mitzunehmen. Es ist dann doch öfter kalt als man denkt.. :D
    • Mit welchen Schuhen sind wir denn nun unterwegs? Wanderschuhe oder nicht? Marc wollte auf seine Wanderschuhe nicht verzichten, wir Mädels haben uns dagegen entschieden, uns reichen unsere Turnschuhe. Dazu sollte aber auch gesagt werden, dass unsere Füße bis jetzt generell noch nicht so anspruchsvoll waren und einige von uns tatsächlich bis vor kurzem noch in Flip-Flops wandern waren, während Marc mit Wanderschuhen nebenher lief… also selbst die Turnschuhe sind schon eine Steigerung und für uns „wie Wanderschuhe“. :D
    • Vernünfige Sportschuhe sind trotzdem nicht zu verachten. Meine Treter vom Aldi haben nach vier Wochen USA keine Sohle mehr gehabt! :D
    • Für Marc gibt es außerdem noch ein Wetshirt: der arme verbrennt nämlich binnen Minuten in der Sonne. Um ihm also auch einen Strandtag zu ermöglichen, kommt das Ding mit!
    • Gestartet mit zwei Bikinis kann ich sagen: völliger Quatsch! Einer reicht dicke! Keine Ahnung, was ich mir dabei gedacht habe…
    • Was auch zu Hause bleiben kann: Ein Wechsel-BH. Mein BH wird eh per Hand gewaschen und trocknet dann über Nacht. Sollte er am nächsten Tag dann doch mal noch nicht trocken sein, ziehe ich den Tag über einfach meinen Bikini unter und fertig.
    • Evtl. je nach Reiseland eine Thermoleggings oder ähnliches (da es für mich, Janna, direkt nach Olso geht, kommt die mit. Damit ich nicht ganz erfriere)
    • Auch Reiselandabhängig: eine dicke Jacke. Ich habe mir eine Daunenjacke von Declathon bestellt, die ich so klein komprimieren kann, das sie kaum Platz im Backpack beansprucht. Die beste Idee überhaupt und nimmt fast keinen Platz weg. Sie hält super warm und ich kann sie nur empfehlen. Außerdem Handschuhe, Schal und Stirnband nehmen auch nicht mega viel Platz weg und sind manchmal Gold wert.
    • Mir persönlich hat ja auch tatsächlich eine Jogginghose gefehlt. Mein persönlicher Tipp – was ihr auch sonst im normalen Alltag gerne anzieht, nehmt es einfach mit. Man fühlt sich so einfach viel wohler als irgendwelche tollen Outdoorklamotten zu tragen, die man nicht leiden kann, aber praktisch sind. Irgendwie bekommt man auch die anderen Sachen sauber oder trocken.

Kleidung

  • großes Reisehandtuch von Pearl (das hier haben wir)
  • kleines Reisehandtuch von Pearl (dieses)

Also die sind wirklich Gold wert! Noch kleiner könnte das Packmaß nicht sein, und schnell trocknen tun sie auch, wenn man schnell weiter muss. Top top top!

Manche brauchen ja nur ein Handtuch, wir brauchen aber definitiv ein kleines Handtuch für unsere Haare. Also gut, Marc weniger. :D Aber wir Mädels binden uns das einfach zu gerne als Turban um die nassen Haare. Ich weiß gar nicht wie manche nur mit einem Handtuch auskommen können :D

  • Waschlappen

Standet ihr schon mal im Bad und habt mit tropfendem Gesicht festgestellt, dass euch ein Handtuch fehlt? Nun, das ist mir so oft passiert, dass ich inziwschen immer meinen Waschlappen im Kulturbeutel hab. Außerdem kann der ganz nützlich sein, wenn man keine Dusche vor Ort hat und wenigstens eine Katzenwäsche machen möchte! :D


Kleidung

In dieser Sparte, finde ich, ist es vor allem wichtig in welche Länder es als erstes geht. Fliegt ihr nach Australien, kann es sich finanziell lohnen den Kram mitzunehmen.

Unsere Kulturbeutel (zum Aufhängen, überlebenswichtig! :D)

  • Zahnbürste & Zahnpasta
  • Haarbürste

Marlena verwendet einen Tangle Teezer, mit dem sie ihre Haare plötzlich sogar im nassen Zustand kämmen kann! Außerdem teilt sie sich die Bürste mit Marc, der für seine kurzen Stoppeln keine extra Bürste mitschleppen wollte (und nur falls ihr fragt, ja, wir teilen uns wirklich nur diese Bürste… :D)

Janna hat von ihrer Schwester mal eine Hercules Sägemann Haarbürste geschenkt bekommen, da die jeden Knoten einfach rausbürsten sollen; funktioniert auch wirklich und die gibt es ganz praktisch in einer kleinen Größe!

  • Einwegrasierer

Rasierschaum könnt ihr getrost zu Hause lassen. Ich rasiere mich nur noch mit dem normalen Duschgel – seitdem ich das mache spare ich nicht nur Geld sondern habe mich auch kein einziges Mal mehr geschnitten! Mit Rasierschaum habe ich mich mindestens einmal pro Rasur geschnitten. Weiterer Pro-Tip: kauft die Einwegrasierer für Männer, die haben nur ne andere Farbe, sind ansonsten genau dasselbe und günstiger als die Damen-Variante.

  • Seife

Das habe ich jetzt schon öfter auf Blogs gelesen, fand es super genial, und werde das jetzt auch machen: auch auf Duschgel werde ich verzichten, und stattdessen einfach ein Stück Seife mitnehmen! Ist kleiner, leichter, günstiger und ergiebiger! Ich bin mir sicher, dass jeder von den Großeltern noch irgendwo eine alte Seifendose rumflattern hat, in der die dann auch transportiert werden können.

Fazit: Seife ist super, auch wenn sich die Haut erst daran gewöhnen muss. Sie hält einfach super lange. Ich werde vielleicht auch mal Seife für die Haare ausprobieren.. :D

  • Shampoo (und Spülung)

Nach meiner letzten Langzeitreise ist die Spülung diesmal rausgeflogen, nur unnötiges Gewicht! Allerdings können das nicht alle Frauen einfach so machen, bei manchen rebellieren die Haare ganz schön. Ich würde sagen: probiert es einfach mal zu Hause aus, ihr werdet erstaunt sein (war ich es zumindest), dass es oftmals doch ohne geht!

  • Desinfektionsmittel
  • Menstruationstasse!! (oder eben andere „Gebrauchsgegenstände“ :D)

Von der Menstruationstasse liest man ja auch immer öfter im Netz, und nicht nur auf Reiseblogs. Es hat zwar ziemlich lange gedauert, bis ich mich dazu durchringen konnte, es mal auszuprobieren, aber die Vorteile haben einfach überwogen: wenig Packmaß, weniger Kosten unterwegs und, das Beste, Frau braucht sich keine Gedanken mehr machen, alle paar Stunden auf Reisen in einem fremden Land eine Toilette zu suchen und letztendlich nur ein widerliches Loch zu finden. Und nun, was soll ich sagen? Ich LIEBE sie! Ich will jetzt nicht unbedingt hier weiter ins Detail gehen, aber falls jemand doch noch Fragen haben sollte, denn ich hatte damals jede Menge, dann beantworte ich natürlich gerne persönliche Nachrichten. :) Ich habe übrigens immer zwei dabei, ist, wenn man unterwegs ist, zum Wechseln, einfach doch besser.

  • Reinigungstücher oder Waschgel und Creme

Ist nicht unbedingt ein Muss, aber wer doch zu einer pickligen Haut neigt, ist froh, das Gesicht zu reinigen und dementsprechend auch zu cremen.

  • Nagellack
  • Nagellackentfernertücher in der kleinen, praktischen Dose von dm
  • Deo

Gibt es als Creme in Tuben, z.B. bei DM unter 1€. Habe zwar mal eine teurere Variante von einer Freundin testen können, aber das ist echt Goldwert + man kommt viel länger damit hin, als mit dem Spray – und weniger Packmaß hat es auch. Ansonsten setzt Marlena eher auf Deoroller, da die auch kleiner sind, als die Sprays.

  • Kondome

Nimmt zwar, leider, mehr Platz weg als die Pille, aber nie wieder Hormone!!!

  • Haarspangen und -gummis

Und tendentiell lieber mehr, da wir alle ja dazu neigen, die zu verlieren :D

  • Mückenspray

Informiert euch, je nach Reiseziel, welches Mückenspray sich am besten eignet. Besonders auf DEET achten! Manchmal kann es auch eine Überlegung wert sein, direkt vor Ort Mückenspray zu kaufen, damit ihr dann auch wirklich das Spray habt, was gegen die Mücken vor Ort wirkt.

  • Sonnencreme
  • Apres-Lotion
  • Labello mit Sonnenschutz

Sind euch schon mal die Lippen verbrannt? Auf keinen Fall schön, also mein Labello mit Sonnenschutz darf nicht fehlen!

  • Nagelfeile/Klipser/Schere
  • Zahnseide

Schon mal was zwischen den Zähnen gehabt, und keine Zahnseide in Reichweite? Es gibt nichts fieseres meiner Meinung nach, von daher ab damit in den Kulturbeutel.

  • Trockenshampoo

Roadtrip ohne Dusche in Sicht? Man möchte ja nicht auf den Fotos aussehen wie zehn Jahre ungewaschen, von daher ist der Platz im Kulturbeutel gesichert. Tipp, es gibt mittlerweile sogar speziell für dunkle Haare Trockenshampoo – man muss sich also keine Gedanken mehr machen, dass man aussieht als wäre man plötzlich ergreist! :D Wer eine Empfehlung hat, her damit – mit dem vom DM bin ich nicht 100% zufrieden.

  • Und für Marc: KEIN Rasierer

Der gute hat ja lange hin und her überlegt, was er denn nun machen soll, denn seinen klobigen Rasierapparat, der ja auch Strom benötigt, wollte er nun nicht gerade einpacken. Und was hat er gemacht? Gar nix nimmt er mit! :D Für den allergrößten Notfall leiht er sich von mir einen Einwegrasierer, ansonsten ist unser Plan, wenn es zu viel wird einfach zum Babier zu gehen (kein Scherz :D wir berichten dann, ob noch alles dran ist… :D)


Kleidung

Die Reiseapotheke ist immer ein schwieriges Thema, wie ich finde. Was nimmt man nun wirklich mit? Was lässt man lieber daheim? Ich finde immer ein gesundes Mittelmaß ist gut, denn nicht immer hat man Zeit in eine Apotheke zu kommen, oder man benötigt einfach akut in dem  Moment etwas. Außerdem beruhigt mich es immer einfach zu wissen, dass ich etwas für den Fall der Fälle dabei habe.

    • Pflaster, insbesondere Blasenpflaster – kommen übrigens gar nicht mehr in die Reiseapotheke, sondern direkt in den Daypack!
    • Fenistil
    • Jodsalbe

Die kam bei mir an gerade mal Tag vier zum Einsatz! Meiner Meinung nach auch wirklich das absolut wichtigste, was IMMER in einer Reiseapotheke sein sollte! Es war nicht mal etwas dramatisches, ich hatte mir nur dank meiner 14km Wanderung in Flipflops die Füße wund gelaufen und schneller als ich gucken konnte hatte sich die Wunde, die am meisten gescheuert hatte, ein klein wenig entzündet. Dank der Jodsalbe hab ich das aber zum Glück ganz schnell unter Kontrolle gekriegt! Für Janna war sie auch der Retter in der Not, als sich eine geöffnete Blase unter dem Fuß entzündet hatte. Ein Tag später war wieder alles in Ordnung. UNBEDINGT EINPACKEN! :D

  • Paracetamol oder Aspirin (wer taucht eher Paracetamol)
  • Imodium akut gegen Durchfall – damit man im Zweifel nicht blöd da steht!
  • Druckkompresse und Verbände (hauptsächlich, weil wir die aus einem alten Verbandskasten über hatten :D)
  • Golddecke (dito, ist aber auch sofort im Daypack gelandet!)
  • Pinzette
  • Cetirizin (keine Ahnung, ob ich jemals unterwegs wieder Probleme mit Pollen kriegen werde und ob die Ceterizin dann überhaupt was bringen, aber ich hatte sie noch über, also hab ich sie einfach mal eingesteckt)

Ihr seht, wir haben unsere Reiseapotheke nicht unendlich ausgestattet, viel mehr ist sie dabei, um uns in Notsituationen zu überbrücken, sodass wir zur nächsten Apotheke kommen können. :)

Kameraequipment

Manchen reicht die Handykamera, andere, so wie wir, haben jede Menge Kram zum Mitnehmen. Insbesondere Marc hat seine Liebe zur Fotografie entdeckt und sich eine ziemlich große, tolle Ausrüstung zugelegt, die wir euch nicht vorenthalten wollen!

  • Sony Alpha7 II (Marc & Marlena)
  • Zeiss-Objektiv FE 4/24-70 (Marc & Marlena)
  • Sony-Objektiv FE 1,8/50 (Marc & Marlena)
  • Laowa-Objektiv FE 2/15 Zero-D (Marc & Marlena)
  • Olympus Pen E-PL 8 (Janna – übrigens alles gebraucht gekauft & funktioniert super)
    • Gibt es z. B. hier
  • Objektiv Olympus M.Zuiko ED 14-42mm  EZ Pancake (Janna)
  • Objektiv Olympus M.Zuiko ED 40-150mm (Janna)
    • Findet ihr z. B. bei Amazon, es gibt aber auch immer gute Angebote bei Ebay Kleinanzeigen. Kam bei mir eigentlich nur bei Tierfotografie in den Einsatz oder wenn die Objekte weiter weg war. Dafür war das Objektiv echt genial – und das es super leicht ist, hat es auch nicht weiter gestört.
  • Gopro Hero 4 Silver
  • schwimmende Teleskopstange von CamKix (diese hier)

Ausziehbar bis 39,9 cm, durchsichtige Stange, die man nicht so sehr auf dem Bild sieht und die Stange schwimmt (oder kann mit Wasser gefüllt werden, falls man nicht möchte, dass sie schwimmt) – alles was ich wollte in einer Stange. Außerdem kann ich die nicht nur über- sondern auch unterwasser verwenden.

  • Anti-Beschlagtücher für die Gopro
  • Rollei Carbon Stativ (dieses)

Der große Vorteil: das Stativ ist aus Carbon, dementsprechend super leicht, aber super robust!

  • Fernbedienung für die Sony (diese)
  • Graufilter  ND1,8 (64x) (dieser)
  • Graufilter ND3,0 (1000x) (dieser)
  • Einschlagtuch für die Kamera (dieses)
  • Objektivtaschen in versch. Größen diese)
  • Dualladegerät für Gopro inkl. zwei Ersatzakkus (dieses Schmuckstück)
  • Rav-Power duales Ladegerät inkl. zwei Ersatzakkus (dieses hier)
  • SD-Karte Sony Sony 64GB, 94MB/s
  • SD-Karte Gopro San Disc Extreme 32 GB, 90MB/s
  • SD-Karte Lexar Professional 32 GB, 150MB/S (2x)
  • Bundlestar Akku-Ladegerät 4 in 1 inkl. 2 Akkus
    • verschiedene Anschlüsse, so dass es z.B. auch im Auto geladen werden kann

Technik

Bei dem Wort Technik muss ich immer an die Mediamarkt Werbung denken „Technik vom Tech-Nick“. Warum auch immer, aber ja die Technik ist ein wichtiger Bestandteil auf Reisen. Ohne sie ist es für uns schon kaum noch vorstellbar. Hier kommt es aber natürlich auch auf die Länge der Reise, die Art der Reise und was ihr persönlich von eurer Reise möchtet an.

  • Handy

Mit Ausnahme von Marc reisen wir alle mit dem nicht allzubesten Handy – hauptsache es funktioniert. :-)

  • Laptop
    • Acer (Janna)
    • Asus Modell R301R 13,3 Zoll (Marlena)
    • Asus Zen Book Modell UX3410U 14 Zoll (Marc)

Man liest ja oft die Diskussion, ob man einen Laptop mitnehmen sollte oder nicht. Nun, wir wollten alle drei einen. :D Ohne einen einzigen Laptop wäre ich aber auch definitiv nicht los gefahren, denn Flug buchen und co ist eine einzige Qual übers Handy! Und irgendwie müssen die Bilder ja auch gesichert werden. Da wir alle aber auch ein bisschen mehr am Laptop machen wollen, sprich Texte schreiben, Bilder und Videos bearbeiten und vielleicht auch ein wenig am Computer arbeiten, wollten wir alle nicht darauf verzichten.

  • Laptoptasche
  • Ladekabel Laptop
  • Ladekabel Handy
  • Anschluss für den Zigarettenanzünder
  • Ladekabel für den Laptop, welches über den Zigarettenanzünder genutzt werden kann
    • Wer länger im Auto/Wohnmobil unterwegs ist und den Laptop benutzen möchte, sollte sich diese Anschaffung wirklich überlegen. Ich habe es nicht bereut!
  • Kopfhörer
  • Mehrfachstecker mit USB-Ladeports (dieses tolle Teil)

Gott, wir LIEBEN dieses Teil! Bis auf die Laptopstecker hat inzwischen ja fast alles einen USB-Port, und die Anschlüsse sind in einer Mehrfachsteckdose nun mal viel kleiner. ;)

  • Ein Stecker mit zwei USB-Ports (dieser)

Nun, da uns die Idee mit der Mehrfachsteckdose mit USB-Ports erst NACH Bestellen dieses Dings gekommen ist, hat das irgendwie seinen Sinn und Zweck verloren… Marc hat es zwar trotzdem eingesteckt, aber bis jetzt kam es noch kein einziges Mal zur Verwendung. Also der Sinn sei hier jetzt mal dahin gestellt.

  • Adapter mit allen Aufsätzen
  • externe Festplatte 1TB
  • Festplattentasche
  • 2 Anker Powerbanks 20100m (für zwei Personen)


Sicherheit

  • Packsafe 12l

Ich habe ja lange hin und her überlegt, ob ich mir den Packsafe zulegen soll, billig ist er ja nicht. Janna hat sich dagegen entschieden (vor allem weil sie erst einmal nur mit nach Amerika reist), nach sehr langem Überlegen habe ich mich dafür entschieden. Nicht in jedem Hostel sind Schließfächer vorhanden und auch, wenn der Packsafe Profis natürlich nicht abhält, hält er zumindest die Gelegenheitsdiebe ab, die gerade da den Laptop liegen sehen… insbesondere jetzt, wo wir mit zwei Laptops und mehreren Objektiven auf Weltreise gehen, bin ich doch sehr beruhigt, den Packsafe dabei zu haben.

Bis jetzt war ich zwar oft in Hostels, wo ich wirklich vom Bauchgefühl her keine Bedenken hatte, die Sachen einfach liegen zu lassen, aber zumindest einmal, als das Hostel und unser Zimmer für jedermann frei zugänglich war, waren wir doch schon froh darüber.

  • Schlösser

Eins ist ja sowieso schon mal am Packsafe mit dran. Aber zwei weitere mitzunehmen, die man an Schließfächer machen kann, und ein weiteres für den Daypack, um Gelegenheitsdiebe abzuhalten, fand ich ganz sinnvoll.

  • Hüftgurt

Bis jetzt zwar noch nie genutzt, aber gut zu wissen, ihn dabei zu haben, wenn man sich irgendwo doch mal nicht sicher fühlt. Übrigens haben wir uns keinen gekauft, sondern einfach einen alten von unseren Großeltern mitgenommen. :-)

  • Koffertags

Ich hab noch ein super cooles Harzer Grubenlicht-Werbe-Koffertag von meinem Pa, Marc haben wir einfach fix eins bestellt. Für den Notfall, dass der Rucksack doch mal abhanden kommt, dass man zumindest weiß, wem er gehört.

Edit nach den ersten drei Wochen: nehmt ein robustes… das erste ist schon auseinander gerissen (meins aus Gummi hält noch, Marcs aus Stoff hat es nicht lange überlebt).

  • Sea to Summit Drybag 8l

Um die Kamera, wenn es mal „spritzig“ wird, gut zu verstauen – wir sind heilfroh, ihn zu haben!


kleine Helfer

  • Rei in der Tube/Sea to Summit Waschzeug

Man hat ja doch immer mal kleinere Sachen, die schnell per Hand gewaschen werden müssen. Letzteres ist besonders optimal, wenn man viel draußen unterwegs ist, da das Waschmittel völlig rückständefrei ist und damit also auch in Seen verwendet werden kann.

  • Wäscheleine
  • Hüttenschlafsack

Ja, ich wollte ihn mitnehmen, einfach als Sicherheit, aber in letzter Sekunde habe ich mich dann doch dagegen entschieden, da ich wusste, dass ich ihn niemals benutzen werde, so, wie auch schon beim letzten Mal. :D Janna nimmt ihn aber mit :D (ich, Marlena, erlaube mir jetzt an der Stelle mal den Kommentar, dass das glaub ich jeder anfangs macht, einfach aus Schiss, nicht, weil man ihn jemals brauchen wird :D). Nach der ersten Nacht im Wohnmobil ist der Schlafsack direkt in die Ecke gewandert und ich habe danach in Marcs Schlafsack genächtigt. Meine ehrliche Meinung? Das ist unnötiger Platz – auch wenn die nicht viel Platz wegnehmen. Das Teil ist so dünn wie ein Bettlaken. Ich hab mir den Hintern abgefroren. Als entweder einen vernünftigen mitnehmen oder vor Ort kaufen, aber da kann man sich getrost das Geld sparen. Marc hat direkt seinen großen Schlafsack mitgenommen, weil wir spätestens in Neuseeland uns sowieso einen kaufen und zelten gehen wollen. Da er aber in Deutschland noch einen super tollen Mammut-Schlafsack hat, der noch in den Rucksack gepasst hat, hat er den kurzerhand einfach direkt mitgenommen. Ich, Marlena, kaufe mir dann vor Ort erst einen.

  • Reisenähset
  • Spork
    • Besteck ist immer Gold wert. Ich persönlich finde es auch nicht verkehrt über Geschirr nachzudenken. Wir sind irgendwann an eine Brotdose rangekommen (da war vorher Aufschnitt drinnen) und haben sie mehr als nur einmal benutzt um Essen für unterwegs zu transportieren! :D
  • Taschenlampe / Stirnlampe
  • Kofferwaage

Und auch die habe ich in letzter Sekunde raus geschmissen, denn ganz ehrlich: die Rucksäcke sind (fast) voll und liegen nicht annähernd bei 20kg, warum sollte ich mir also Gedanken machen?!

  • Taucherbrille & Schnorchel

Da Marc einen Tauchkurs gemacht hat und also auch unterwegs häufiger mal tauchen wollte, und ich super gerne schnorchel, stand für uns schnell fest, dass wir das zumindest mit der eigenen Brille machen wollen, insbesondere, weil mein Gesicht wahnsinnig schmal ist und viele Brillen einfach zu groß für mich sind. Wir können jetzt überall schnorcheln gehen, ohne zu suchen, wo man sich denn Equipment leihen kann. Und die Leihgebühren sparen wir auch jedes Mal. :-) Hat sich auch jetzt in der Praxis als wirklich super erwiesen, wir wollen unser eigenes Equipment nicht mehr missen!

  • Sonnenbrille
  • Kugelschreiber

Vom offensichtlichen mal ganz abgesehen, ist ein Kugelschreiber ein wahres Multi-Talent! Ich habe zum Beispiel sogar schon eine Flasche Wein (mit Korken) mit einem Kugelschreiber geöffnet gekriegt. :D

  • Notizbuch
  • Sarong

Vielseitig einsetzbar – als Strandtuch, zum Bedecken der Schultern in Tempeln, als Schal oder umgewickelt als Kleid. Ich liebe ihn jetzt schon!

Auch den möchte ich nicht mehr missen. Gerade, als wir in Belize in den Chicken Buses mit so jeder Menge Fahrtwind saßen und meine Ohren schon langsam anfingen, weh zu tun, war ich echt heilfroh, das Ding als Stirnband benutzen zu können. Wird definitiv noch häufiger verwendet!


Dokumente

  • Reisepass
  • Perso
  • Deutscher Führerschein
  • Internationaler Führerschein
    • bis Dato kein einziges Mal benötigt.. :D
  • Impfpass
  • Flugpässe
  • Buchungsbestätigungen

Hab ich früher sicherheitshalber immer ausgedruckt, für alle Fälle, dass das Hostel mal von nix weiß [ist mir tatsächlich mal im Hotel passiert!]. Inzwischen ist mir das aber zu viel Papierverschwendung, ich speichere das ganze jetzt einfach auf dem Handy.

  • Visa
  • Kreditkarte
  • Passbilder

Warum Passbilder? Ganz einfach: Manche Visa verlangen ein Foto. Praktisch, wenn man die schon von zu Hause aus mitgebracht hat und nicht erst noch vor Ort irgendwo machen lassen muss.

  • Steuernummer

Interessant, wenn ihr Work & Travel in Neuseeland machen wollt, ansonsten eher uninteressant.

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