Rom: 7 Geheimtipps

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Rom ist eine der Traumstädte schlechthin in Europa. Fast jeder möchte dort mindestens einmal in seinem Leben gewesen sein. Kein Wunder also, dass Rom ständig überfüllt von Touristen ist. Auch wenn die Massen zu unserem Leidwesen sind, Rom ist und bleibt Marlenas Lieblingsstadt – und ich habe auch einen speziellen Platz in meinem Herzen für sie reserviert!

Was man in Rom gesehen haben sollte, ist kein Geheimnis mehr. Dennoch haben wir bei unseren Besuchen ein paar Geheimtipps herausgefunden, die wahrscheinlich nicht jeder weiß. Abgesehen davon, dass man(n) und Frau früh oder spät unterwegs sein sollte, um eventuell ein paar weniger Touristen auf den Bildern zu haben ;)

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7. Sandwich Pizza

Diesen Moment werde ich, Marlena wohl nie vergessen. Ich war mit Marc gerade im Vatikan unterwegs, hatte die wirklich riesige Kirche bewundert und war in der brütenden August-Hitze in langen Klamotten, so wie es die Etikette verlangte, den Dom hochgeklettert, um die Sicht genießen zu können. Danach waren wir gerade auf dem Weg zu den Vatikanischen Museen, als es passierte: ich bekam Hunger. Jeder, der uns und diesen Blog schon eine Weile kennt wird jetzt wissen, dass dies HÖCHSTE Alarmbereitschaft bedeutet! Marc wusste das natürlich auch. Ließ mich panisch auf einer Bank sitzen und versprach, mir Essen zu besorgen, in einem Viertel, in dem ich mal so gar nichts sah – weder Touristen, noch Supermärkte, geschweige denn Essen. Zehn Minuten später kam er wieder – mit dem wohl bestem Essen in ganz Italien: einer Pizza. Aber keine besondere Pizza! Die Pizza hier hatte einen super dicken, aber trotzdem mega knusprigen Boden, war mit den merkwürdigsten Sachen belegt (er hatte ein Stück „Wurstelpizza“ mit Currywurst und Pommes und ein Stück mit Döner mitgebracht) und die beiden Hälften der Pizza waren zusammen gelegt wie ein Sandwich – die Hungerkrise war besiegt und ich der allergrößte Fan dieser Pizzen! Die gibt es glücklicherweise überall in Rom (so ein bisschen wie Fastfood) in den verrücktesten Kombinationen und ich habe mich kaum noch von etwas anderem dort ernährt. Mir läuft schon wieder das wasser im Mund zusammen…

6. Schlüsselloch bei der maltesischen Botschaft

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Vielleicht nicht mehr der Geheimtipp schlechthin, da zumindest bei meinem Besuch im Juni 2017 eine Schlange vor dem Schlüsselloch stand, aber trotzdem ist der Blick durch das Schlüsselloch so toll, dass es sich auf jeden Fall lohnt.

(Anmerkung von Marlena: ich bin beim Besuch ausgeflippt. So richtig. :D Nein ohne Witz jetzt das war mein absolutes Highlight in Rom!!!!)

5. Orangengarten zum Sonnenuntergang

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Jeder, der zum Schlüsselloch geht, der wird auch am Orangengarten vorbei kommen. Ich habe bestimmt gut zwei Stunden an diesem Ort verbracht, denn obwohl man von hier einen unglaublichen Blick über Rom hat und insbesondere bei Sonnenuntergang das Spektakel fantastisch ist, waren hier kaum (also für Roms Verhältnisse und insbesondere im Verlgeich zu den anderen Sonnenuntergangsspots) Touristen. Und ein Garten voller Orangenbäume ist sowieso einfach nur traumhaft.

4. Ab auf den Petersdom!

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Natürlich auch nicht DER Geheimtipp, aber da bei so manchen Attraktionen viele Leute nun doch überlegen, ob es sich lohnt oder nicht, möchte ich euch das an dieser Stelle gerne abnehmen: Es lohnt sich! Insbesondere hier passt auch mein Reisemotto „Der Weg ist das Ziel“, denn auf dem Weg nach oben (denn natürlich habe ich NICHT extra für den Fahrstuhl bezahlt) kraxelt man teilweise echt winzige Wendeltreppen hoch, für die es kein Geländer mehr gibt, sondern nur ein Seil, das in der Mitte herunter hängt, man steht plötzlich hinter den riesigen Statuen auf dem Dach der Basilika, die von unten gar nicht so groß aussahen oder man kann plötzlich von oben in die Kirche hinabblicken – ich war also noch nicht mal oben, um den phänomenalen Blick zu genießen und war schon vollends begeistert!

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Seht ihr die blaue Tür über dem roten Kreuz? Da bin ich raus gekommen

3. Rein ins Colosseum und Foro Romano

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Und auch hier: das ist nun wirklich kein Geheimtipp, aber da ich immer wieder lese, dass Leute schreiben, dass man das auslassen kann: Kann. Man. Nicht. Zumindest meiner Meinung nach. Ich akzeptiere natürlich völlig die Menschen, die sich dagegen entschieden haben, aber für mich als kleiner Latein-Freak, der sein großes Latinum hat (ich war sogar verrückt genug, mich damals für den Latein-Leistungskurs zu entscheiden und noch verrückter, dass ich in der Abiklausur doch irgendwie 10 Punkte geschafft habe) war es einfach nur super spannend die ganze Geschichte von Rom zu sehen!

2. Deutscher Friedhof im Vatikan

Für Deutsche und Österreicher (schließt alle mit ein, die im deutschen Kulturraum leben) ist dieser Tipp wirklich unschlagbar und super interessant! Wir konnten es leider nicht ausprobieren, da wir zu spät da waren. Im Vatikan gibt es einen deutschen Friedhof, genauer genommen liegt er auf italienischem Staatsboden, ist aber nur durch den Vatikan zu erreichen. Geöffnet ist der von 07-12 Uhr und zu den Zeiten des Gottesdienstes.

Wie komme ich jetzt dort hin?

Ihr müsst zu den Schweizer Gardistin am Tor südlich des Peterdoms (zwischen den Kolonnaden und dem Palazzo del Sant’Uffizio). Dort meldet ihr euch und sagt das ihr das ihr zu dem deutschen Friedhof bzw. dem Campo Santo Teutonico möchtet. Wichtig scheint zu sein, dass dies in deutscher Sprache geschieht.

1.  Umweg im Vatikan sparen

Wer das vatikanische Museum besucht, möchte danach auch den Petersdom besuchen. Nach dem normalen Prozedere müsste man den gesamten Weg wieder zurücklaufen und würde dadurch viel Zeit verlieren. Einer dieser Guides hat uns einen Geheimtipp verraten (obwohl wir kein Skip-the-line Ticket bei ihm gekauft haben). Am Ende des Museums gelangt ihr in die Sixtinische Kapelle. Dort gibt es zwei Ausgänge. Jetzt kommt der Clou, wenn ihr den rechten Ausgang wählt, dann gelangt ihr direkt zum Petersdom! Dort steht zwar dran, dass dies nur für Guided Tours ist, aber es interessiert keinen. Wir haben uns einfach einer asiatischen Reisegruppe angeschlossen – selbst das fiel keinem auf! :D

 

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